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Der Muss-datt-sein?-Spielbericht
Auf den Rängen regiert Schalke, auf dem Rasen Porto

 

(Foto: Hein-Reipen)

Die Musik ist unfassbar schaurig und so versuchen die Schalker, sie mit dem Eurofightersong und Grüßen nach Enschede und an den FCN zu übertönen. Selbst 10 Minuten vor dem Anpfiff klaffen in der „Curva Super Dragoes 1986“ noch riesige Lücken, während eine weitere Arie vom Band jault und eine Fahnenparade aufmarschiert. Der Sprecher versucht krampfhaft, den Heimsupport anzuschieben, liefert damit aber nur eine satte Steilvorlage für weitere lautstarke SCHALKE, SCHALKE-Chöre. 

Unter den bei weitem nicht ausverkauften Heimblöcken leidet auch die Choreo aus weißen und blauen Tafeln und einer großen Blockfahne. Wir geben da gerne etwas Nachhilfe, auch in puncto Support. In fast vollständiger Ermangelung akustischer Gegenwehr – wir haben ja lieber Gegner als Opfer – vergnügt sich der Gästeblock mit Hinsetzen, Aufspringen, Hinsetzen, Aufspringen und brüllt beim Wechselgesang glatt die Heimkurve nieder. Porto? - SCHALKE!!!, „Immer wieder S 04“ und „Geh’n mit Dir auf jede Reise“ kommen prima rüber.  

Auf dem Feld sieht es leider nach den ersten zehn Minuten völlig anders aus: Die von Tedesco wieder kräftig rotierte königsblaue oder besser giftgrüne Mannschaft überlässt den Gastgebern fast vollständig das Spiel und kann sich bei Ralf Fährmann bedanken, dass er torlos in die Pause geht. Der Kapitän muss Kopf und Kragen riskieren, um gegen Pereira (15.) und Marega (19.) zu retten und wird mit lauten Sprechchören gefeiert. Tja, genau dieses Tor ist traditionell ein guter Boden für Schalker Torhüter… 

Bei einem Zweikampf in der 35. Minute stürzt zudem Steven Skrzybski, Matchwinner des vorangegangenen Heimspiels gegen Nürnberg, unglücklich auf die Schulter. Die Schalker Kurve nutzt seine Behandlungspause, um die Schals zum „Königsblauen S 04“ hochzurecken, außerdem gibt es einen durchaus hörenswerten Gelsenkirchen-SchalkeWechselgesangINNERHALB des Gästeblocks, weil von den „Superdrachen“ der Heimkurve weniger kommt als von Kaulquappen. 

Pornofilm-Synchronsprecher und Doppelschlag Porto

In der Pause gibt es deshalb wieder furchtbare Mukke vom Band, darunter auch ein portugiesisches Lied, dessen Melodie verdammt nach „Ooooh, wie ist das schööön“ klingt, was natürlich sofort dankbar aufgegriffen wird. Weiter geht es mit Harit für den angeschlagenen Skrzybski und „Schalke ist gut, Schalke ist toll, schossen ganz Europa mit Toren voll“, doch das Timing ist, nun ja, suboptimal: 

Nach einer Flanke von Oliver erzielt Militao just in diesem Moment (52.) die Führung für die Gastgeber. Der Stadionsprecher startet daraufhin mit so fürchterlichem Geschrei, dass die Schalkefans mutmaßen, dass er früher Pornos synchronisiert hat – ansonsten müsste man wegen einer 1:0-Führung bei bereits feststehender Qualifikation nicht alleine 5mal voller Ekstase den Namen des Torschützen ins Mikrophon kreischen.  

Der Gästeblock versucht es mit „Steht auf, wenn Ihr Schalker seid“, doch das nehmen sich dummerweise nur Brahimi und Corona zu Herzen, der trotz eines Rettungsversuchs von Stambouli auf 2:0 erhöhen kann (55.). Der Stadionsprecher ejaku…, pardon, eskaliert erneut und brüllt den Namen des Torschützen 7mal raus. Corona heißt der gute Mann. 

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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Mainz 053446:57-1143
13Freiburg3446:61-1536
14Schalke 043437:55-1833
15Augsburg3451:71-2032
16Stuttgart3432:70-3828

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