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Der Muss-datt-sein?-Spielbericht
Schalke-Fans sind bedient...

 

(Foto: Hein-Reipen)

Das Gekreisch nervt die königsblauen Fans, auch die Wechsel Schöpf für Caligiuri und Rudy für Stambouli kommen nicht gut an, die meisten hätten lieber di Santo, Konoplyanka oder Bentaleb von hinten gesehen.  Nach dem obligatorischen „Stadionverbote halten uns nicht auf“ und „Für die Jungs, die draußen steh’n“ wird daher zwar zunächst mit „Wir kommen aus Gelsenkirchen“, „Wir sind Schalker, keiner mag uns, scheixxegal“, „Für Deine Farben leben und sterben wir“ und Oppa Pritschikowski noch „normales“ Liedgut angestimmt, doch mehrere Großchancen für Porto später ist Schicht im Schacht. Während in den Heimblöcken die Lämpchen leuchten, heißt es plötzlich „ Auf geht‘s Schalke, schieß auf‘s (!!!) Tor“ und dann, bitterböse, „Oh, wie ist das schön, sowas hat man lange nicht geseh’n…“.

Die Blocksperre wird auf Deutsch angesagt - „das kann bis zu 30 Minuten dauern“, angesichts des vor sich hinplätschernden Schalker Spiels liebäugeln einige mit Fahnenflucht, entschließen sich aber doch zum Bleiben. Wenn man schon 1.800 Kilometer fliegt, nimmt man auch alles mit. Und tatsächlich schafft Schalke durch einen von Bentaleb verwandelten Handelfmeter noch den 2:1-Anschlusstreffer (89.), sofort ist auch wieder echter Support da, sogar mit „Schalke ist der geilste Club der Welt“ und „Für jetzt und alle Zeit“, doch die Freude währt nur kurz: Zwar steht Marega beim vermeintlichen 3:1 in der 90+3. Minute im Abseits, doch eine Minute später trifft der Malier regelgerecht zum Endstand von 3:1.

Fans sind bedient

Die Schalkefans sind nunmehr von der Darbietung ihrer Mannschaft so enttäuscht, dass sie den Torjingle von Porto mitswingen (Döp-döp) und erneut „Oh wie ist das schön“ intonieren. Im Kreis nach dem Spiel tobt Tedesco minutenlang wild gestikulierend herum – leider (oder vielleicht zum Glück?) ist das Gesagte auf den Tribünen nicht zu verstehen, dann wäre Trappatonis legendärer Flasche-leer-Ausbruch wohl nur ein laues Lüftchen.

Deutlich zu verstehen sind hingegen die Pfiffe und wütenden Gesten, die der Mannschaft beimGang vor die Kurveentgegenschlagen, erneut gepaart mit beißendem „Oh wie ist das schön“-Spott. Entsprechend schnell möchten sich die Spieler in die Kabine verdrücken, doch Tedesco beordert sie sichtlich aufgebracht zurück und geht selber an die Bande und klatscht den Fans mehrfach ausdrücklich Applaus für den Support. „Das erinnert mich fatal an die Abschiedsrunde von Rangnick“ unkt ein älterer Schalker“, „hoffentlich haut der jetzt nicht in den Sack“ ein Zweiter.

In der Blocksperre wird weitergelästert: „die hatten wegen des feststehenden Achtelfinaleinzugs offenbar keinen Bock mehr auf Anstrengung“, „eigentlich müsste die Mannschaft die Blocksperre absitzen“ und „gegen Vorlage der Eintrittskarte von heute müssten wir eigentlich Schmerzensgeld bekommen“ lauten die Meinungen. Alle sind sich einig: Achtelfinale ist okay, man kann auch in Porto verlieren – aber bitte nicht so! 

 


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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
13Freiburg3039:54-1532
14Augsburg3046:55-931
15Schalke 043032:52-2027
16Stuttgart3027:67-4021
17Nürnberg3024:56-3218

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