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Identifikationsfiguren gesucht!
Schalke: Wer hat das Zeug zum Publikumsliebling?

Publikumslieblinge?
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Fast alle Schalkefans behaupten zu Recht von sich, Anhänger des Vereins und nicht eines einzelnen Spielers zu sein. Trotzdem fanden sich in jeder königsblauen Mannschaft einige Spieler, die sich besonderer Beliebtheit erfreuten. Susanne Hein-Reipen durchforstet den aktuellen Kader nach geeigneten Kandidaten…

Liebe ist nicht logisch

„Wer gut spielt, ist auch beliebt“ wäre logisch, aber die Liebe zu einem Fußballverein im Allgemeinen und zu Schalke im Besonderen ist eben nicht rational oder vernünftig. Wenn nur Erfolg sexy machen würde, müsste sich Fußballdeutschland nahezu geschlossen hinter dem Unsympathenverein aus dem Süden der Republik versammeln, doch das Leben ist zum Glück nicht eindimensional.

Ebenso wie die Frage, welchem Verein man verfällt, wird auch die Wahl des Lieblingsspielers nicht rein objektiv getroffen. Klar, gute Leistungen auf dem Platz rücken einen Kicker positiv ins Schaufenster, doch nachhaltige Bewunderung und besondere Sympathie erntet er erst, wenn er die Fans darüber hinaus auf nicht ganz erklärbare Weise emotional „packt“. Ein prima Beispiel ist der jüngst 50 Jahre alt gewordene Edi Glieder, der als Lachnummer und „Ösi-Opa“ statt des kolportierten Stars Morientes auf Schalke aufschlug und mit seinem Einsatz und der offensichtlichen Begeisterung, für Schalke auflaufen zu dürfen, die königsblauen Herzen im Sturm eroberte – trotz mickriger zwei Törchen. 

Anforderungsprofil für Publikumslieblinge

Kämpfermentalität und der Anschein, in Schalke mehr zu sehen als nur einen vorübergehenden lukrativen Arbeitgeber, sind zwei unabdingbare Voraussetzungen. Viele Fans würden für den Verein ihr letztes Hemd geben und freuen sich, wenn einer der Jungs auf dem Platz den Eindruck erweckt, das anzuerkennen und nachvollziehen zu können. Spieler, die wie Ralf Fährmann, Benedikt Höwedes oder Steven Skrzybski zugleich auch Fan sind, haben daher per se immer einen dicken Stein im Brett. 

Spielern, die den besonderen Stellenwert von Schalke betonen, wird sogar ein Wechsel zu lukrativeren Clubs verziehen, das kann man gut an der unverbrüchlichen Bewunderung für Raúl, Sead Kolasinac und Leroy Sane erkennen. Umgekehrt gar nicht gut an kommen abträgliche Äußerungen über Schalke oder Gelsenkirchen, davon kann „kleines dickes Ailton“ ebenso ein Lied singen wie Manuel Neuer oder Julian Draxler, die im Nachhinein ihre Zeit auf Schalke herunterspielen wollten. Auch Unfreundlichkeit oder Hochnäsigkeit gegenüber Fans würden selbst einem Weltfußballer nicht verziehen.

Nicht nur Li-La-Laune-Bären

Beliebte Spieler sind jedoch nicht nur ein folkloristisches Element für’s Herz und zum Anfassen; ihre Anwesenheit auf dem Platz kann insbesondere in schwierigen Situationen oder bei unbefriedigendem Spiel- oder Saisonverlauf ein wichtiges Bindeglied zwischen Mannschaft und Fans sein und so den wichtigen Support sichern: Egal, wie besch…eiden es lief, wenn Mike „Buyooooooo“ Büskens oder Gerald Asamoah die Ärmel hochkrempelten, war ihnen der uneingeschränkte Rückhalt der Kurve sicher. 

Und genau aus diesem Grund, um die Saison nach der enttäuschenden Hinrunde zu einem guten oder wenigstens versöhnlichen Ende zu führen, sind nach dem Weggang von Naldo und der Verbannung des nach wie vor hochangesehenen Ralle Fährmann auf die Ersatzbank auf dem Platz neue Identifikationsfiguren vonnöten. 

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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Mainz 053446:57-1143
13Freiburg3446:61-1536
14Schalke 043437:55-1833
15Augsburg3451:71-2032
16Stuttgart3432:70-3828

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