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Schalker Sportvorstand Schneider macht Druck
So steht es um den Job von Domenico Tedesco

(Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Am Dienstagmittag wurde Jochen Schneider, der Nachfolger von Christian Heidel, offiziell vorgestellt und machte dabei gleich deutlich, worauf es jetzt ankommt und wie es um den Job von Domenico Tedesco steht. Mehr dazu hier ...

Alles, was aktuell auf Schalke zählt, ist der kommende Freitag. Bis dahin hat Domenico Tedesco eine Jobgarantie. Verliert Schalke allerdings auch das Spiel gegen Bremen, ist ein Trainerwechsel nicht mehr ausgeschlossen. 

„Wir müssen jetzt alles in das Freitagsspiel legen. Freitag ist ein ganz wichtiger Tag für uns. Wir brauchen da eine Mannschaft, die völlig anders auftritt als zuletzt“, sagte Schneider am Dienstag während seiner offiziellen Vorstellung auf Schalke. Gelinge der Befreiungsschlag nicht, könnte es das letzte Spiel für Domenico Tedesco als Schalke-Trainer sein. „Ich werde nicht sagen, wir ziehen das auf jeden Fall bis zum Vertragsende durch. Wir brauchen eine Trendwende, darüber bin ich mit Domenico im offenen Austausch“, so Schneider weiter. 

Schneider: „Darin wollen wir die Jungs unterstützen“ 

Der Glaube, dass die Trendwende am kommenden Spieltag gelingen kann, sei aber auf jeden Fall da. Besonders wichtig sei in dieser Hinsicht, dass die Spieler ihre Stärken wiederfinden. „Darin wollen wir die Jungs unterstützen“, so Schneider. Eine Grundqualität sei selbstverständlich da, konnte nur zuletzt nicht auf den Platz gebracht werden. 

Um am Freitag endlich wieder Erfolg zu haben, seien drei Komponenten wichtig: „Wir brauchen ein voll fokussiertes Trainerteam, eine Mannschaft, die umsetzt, was das Trainerteam verlangt und wir brauchen die Unterstützung der Fans“, so der 48-Jährige weiter.  

Der Eindruck, den er aktuell von Domenico Tedesco habe, sei gerade in dieser Hinsicht positiv: „Domenico wirkt sehr fokussiert, zielstrebig und kämpferisch auf mich.“ Das mag sein, dennoch bleibt auch vor Freitag die Frage, ob Tedesco seine Spieler tatsächlich noch erreicht, die Mannschaft also überhaupt noch umsetzen kann, was das Trainerteam vorgibt. Intern scheint man daran zu glauben und betont sogar, dass jeder kapiert habe, dass man jetzt im Abstiegskampf angekommen sei. Aber ist man ehrlich, was anderes bleibt auch nicht übrig, wenn man (noch) am Trainer festhält. 

Aber es gibt nicht nur Lob vom neuen Sportvorstand für Tedesco, sondern auch von Tönnies: „Ich habe in meiner ganzen Zeit auf Schalke noch nie so einen akribischen Arbeiter gesehen.“ Er habe einen respektvollen Umgang verdient, so Tönnies. 

Einen respektvollen Umgang sicherlich. Im Amt aber wird er nur bleiben, wenn es von jetzt an bergauf geht. Das ist sicher. Er sei ein Freund von Kontinuität, aber nicht, wenn diese dem Erfolg im Wege stehe, wurde Schneider noch einmal deutlich. 

Aufgaben sollen auf mehrere Schultern verteilt werden 

Neben der sportlichen Situation sollen sich mit Schneider aber auch noch andere Dinge bei den Königsblauen ändern. „Ich möchte den Verein im sportlichen Bereich breiter aufstellen. Ich möchte einen Sportdirektor und vielleicht auch einen technischen Direktor hinzunehmen.“ Es sei für ihn wichtig, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. 

Der Sportdirektor werde sich dann intensiv um die Lizenzspieler kümmern. Der technische Direktor um die Kaderplanung, erklärte Schneider. Aber natürlich stehe das derzeit hinten an. Die sportliche Trendwende habe schließlich absolute Priorität.

 


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27. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
13Mainz 052627:45-1830
14Augsburg2637:47-1025
15Schalke 042627:44-1723
16Stuttgart2626:56-3020
17Hannover2624:61-3714

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