Samstag gegen Münster
SF Lotte: Die Defensive im Blickpunkt

Kann Lotte erneut zuhause gegen Münster jubeln? (Foto: Schulte)
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Lotte – Nach vier mal zwei Gegentoren in den vier Pflichtspielen unter Andreas Golombek als Trainer müssen die Sportfreunde Lotte am Samstag vor allem die Defensive stärken. Nicht zu euphorisch zu spielen, dürfte allerdings schwerfallen, denn es verspricht, ein großes Publikum zu werden gegen den Nachbarn Preußen Münster.

Viereinhalb Wochen hat Drittligist Sportfreunde Lotte nun hinter sich unter der Leitung von Cheftrainer Andreas Golombek und seinem bei der Mannschaft beliebten Assistenten Jo Laumann. Auch deshalb hat Laumanns Meinung bekanntermaßen Gewicht. Der Auftakt war vielversprechend, nach vier Pflichtspielen ist die Euphorie schon etwas verflogen, so etwas wie Normalität kehrt am Autobahnkreuz in dieser Hinrunde aber wohl sowieso nicht ein. Erst recht nicht vor dem Heimspiel gegen den Nachbarn SC Preußen Münster am Samstag ab 14 Uhr.

Derby oder nicht? Für die Preußen sicher nicht. Sooft man sich in den vergangen Spielzeiten auch begegnete, Lotte wird in den Augen der Münsteraner immer noch gelacht, für die Preußen-Fans, die am Samstag natürlich wieder in der Überzahl sein werden, steht die altbekannte „Kaffeefahrt“ nach Lotte an. Für das Heimteam schon eher ein Derby, auch wenn die Betitelung nicht häufig Niederschlag findet. Am Ende auch nicht wichtig – Tecklenburger Land gegen Münsterland, das birgt aufgrund der Nähe, aber erst recht wegen der Tabellensituation Brisanz. Denn Nachbarn sind die beiden auch in der Tabelle: Lotte auf Platz 14 (18 Punkte), Münster auf Platz 15 (17 Punkte). Das ist Klassenkampf.

Der Beginn unter Golombek/Laumann war gut. 3:2 in Erfurt, beim Letzten, in der Rückschau vielleicht ein Pflichtsieg, aber auch das Zeichen der Mannschaft, dass sie mit diesen Trainern bereit ist, klarzukommen. Angriffsfußball, ohne Rücksicht auf Verluste, zog allerdings in allen vier Pflichtspielen unter dieser Leitung jeweils zwei Gegentore nach sich. In der Liga ging es weiter mit dem 2:2 zu Hause gegen Meppen, was ein gefühlter Sieg wegen des Last-Minute-Tors war, und der 1:2-Niederlage in Würzburg, wo Lotte allerdings Möglichkeiten liegenließ. Das wiederum ist eine Sorge, die sich schon durch die gesamte Saison zieht.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
14Großaspach3855:60-547
15Zwickau3838:55-1741
16SF Lotte3843:60-1740
17Osnabrück3847:67-2037
18Bremen II3839:62-2331

Samstag also Münster. Man freue sich wie gegen Meppen auf die große Kulisse, sagte Linksverteidiger Michael Hohnstedt unter der Woche der Neuen Osnabrücker Zeitung. Und auch wenn die Auswärtsfans in der Überzahl sein würde, würde man natürlich nichts herschenken. Doch nicht nur Zuschauerzahl spielt eine Rolle, Hohnstedt nannte der NOZ auch Hebel, wo man sportlich ansetzen müsse: „Wir müssen vor allem defensiv besser stehen. Es kann nicht sein, dass wir gegen Großaspach, Erfurt, Meppen und Würzburg jedes Mal zwei Gegentreffer bekommen.“

Das dürfte allerdings vor allem deshalb nicht ganz einfach werden, weil die Sportfreunde mit Tim Wendel und Moritz Heyer, die beide aufgrund der 5. Gelben Karte fehlen werden, zwei Säulen im wieder eingeführten Dreier-Mittelfeld ersetzen müssen. Joshua Putze und Jonas Acquistapace nannte Andreas Golombek den Westfälischen Nachrichten als mögliche Alternativen für diese Positionen. Aber auch eine Systemumstellung sei möglich. Komplett in die Karten schauen lassen, wollte sich Golombek nicht. „Wir wissen schon ziemlich genau, wie wir es machen, wollen aber noch die letzten Trainingseindrücke abwarten“, sagte er gegenüber den WN.


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