Ausblick
Sportfreunde Lotte gehen ins Risiko – sind aber noch nicht komplett

(Foto: Schulte)
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Lotte – In acht Tagen beginnt die Drittliga-Saison, die SF Lotte müssen allerdings erst drei Tage später ran: Montags empfangen sie den SV Meppen. Spätestens dann sollte der Kader stehen, der bereits um 14 neue Spieler ergänzt wurde. Doch offenbar sollen noch mindestens zwei weitere Profis kommen.

Am Freitag wird das Frimo-Stadion zum ersten Mal in dieser Spielzeit für die Fans der Sportfreunde aufgeschlossen: Der Verein lädt rund um die sportliche Generalprobe gegen den niederländischen Ehrendivisionär Heracles Almelo zum Saisoneröffnungsfest. Unter anderem wird das neue Trikot vorgestellt. Dazu gibt es eine Tombola, einen Stand für die Fanclubs und viele weitere Aktionen. Es ist ein großes Programm, das die SFL da aufziehen – der Eintritt ist frei.

Mit Spannung erwartet wird aber auch die Mannschaft, die am Freitagnachmittag für Fotos und Unterschriften bereitsteht. Sie wurde in den vergangenen Wochen deutlich verjüngt, zahlreiche ehemalige Führungsspieler sind fort. Experten sehen darin ein Wagnis, ein Risiko: Nur zwei der bereits 14 Neuverpflichtungen sind älter als 24 Jahre. Es sind die einzigen beiden Neuankömmlinge, die über bedeutende Drittliga-Erfahrung verfügen, die Flügelspieler Jeron Al-Hazaimeh von Preußen Münster und Jules Reimerink vom VfL Osnabrück. 

Ein erfahrener Mann trainiert mit 

Quantitativ wären die SF Lotte damit mehr als ausreichend besetzt. 23 Feldspieler und drei Torhüter – erst kürzlich wurden die Regionalliga-Keeper Steve Kroll (Worms) und Norman Quindt (Neustrelitz) verpflichtet - stehen unter Vertrag, langfristige Ausfälle haben die Lotter aktuell nicht zu beklagen. Dennoch soll, wie der „kicker“ berichtet, zwei weitere Spieler kommen, darunter ein weiterer Schlussmann. Dafür könnte Yannick Zummack, in der vergangenen Spielzeit dritter Keeper, den Club verlassen.

Außerdem sucht der Drittligist noch im zentralen Mittelfeld. Hier ist der Aderlass besonders groß, sowohl defensiv als auch offensiv ausgerichtete Stammkräfte (Heyer, Dej, Rodrigues Pires) haben Lotte verlassen. Heißester Kandidat ist seit einigen Tagen ein Mann, der die dringend benötigte Routine mitbringten würde: Manuel Junglas, zuletzt bei Arminia Bielefeld und Viktoria Köln, trainiert bei den SFL mit. Der 29-Jährige kommt auf fast 200 Zweitliga-Spiele und ist auf der Sechser-Position beheimatet.

Lottes Stärke ist nur schwer einzuschätzen

Wenig Aufschluss über die aktuelle Stärke der Sportfreunde lieferten die vergangenen Testspiele. Das Duell mit Almelo bedeutet die erste Auseinandersetzung mit einem Gegner, der besser als die Sportfreunde Lotte eingeschätzt wird. Zuvor testete die Mannschaft des neuen Trainers Matthias Maucksch fast ausschließlich gegen Regionalligisten, bevorzugt aus dem Norden. Die SFL gewannen zwei von vier Spielen, ein Spektakel war noch nicht dabei.

Es bleibt ein Rätselraten, wie gut vorbereitet die Sportfreunde auf den Auftakt wirklich sind. Schon der SV Meppen – auf dem Papier ein potenzieller Widersacher im Abstiegskampf - wird am ersten Spieltag zum harten Brocken: Er ist bedeutend eingespielter, hat eine gute Vorbereitung hinter sich und wird einige tausend Fans hinter sich wissen. Etwas mehr Erfahrung im Team könnte den Sportfreunden Lotte dann gewiss nicht schaden...

 


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