Berichte aus dem Krombacher-Pokal

Achtelfinale
Preußen Münster setzt sich gegen SuS Neuenkirchen durch

(Foto: Schulte)
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Münster – Am Ende waren beide zufrieden: Der SC Preußen erreichte wie erwartet das Viertelfinale im Westfalenpokal, der wackere Oberligist SuS Neuenkirchen freute sich über eine starke Leistung.

Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen

Das Spiel zwischen Preußen Münster und SuS Neuenkirchen hätte eigentlich im Waldstadion in Neuenkirchen stattfinden sollen. Aber die strengen Sicherheitsauflagen machten einen Umzug nach Münster notwendig - ein häufiges Ärgernis im Westfalenpokal, wenn der SCP beteiligt ist. Dabei blieb die Partie, wenig überraschend, eine vollständig friedliche und harmlose Veranstaltung.

Münster tat sich etwas schwer, Neuenkirchen hielt gut dagegen - eben das, was man in so einem Pokalspiel erwarten kann. Aber nach 24 Minuten ging dann doch der Favorit in Führung. Tobias Warschewski erzielte das 1:0. Das war auch der Pausenstand. Die Gäste mussten da aber bereits umbauen, weil Moritz Uphoff nach einem Foul als letzter Mann mit Rot vom Feld musste.

 

Es dauerte bis zur 63. Minute, ehe Münster die Sache scheinbar perfekt machte. Erneut Tobias Warschewski schob den Ball ins lange Eck und markierte damit das 2:0. Neuenkirchen aber gab sich nicht auf, setzte weiter nach. Und wurde spät belohnt. Per Foulelfmeter traf Kapitän Nicolas Haverkamp zum 1:2.

Hektisch wurde es aber nur noch in der Nachspielzeit. Weil sich SuS-Trainer Tobias Wehmschulte nach einem Foul heftig aufregte, schickte ihn Schiedsrichter Waldemar Stor auf die Tribüne. Dort musste Wehmschulte aber nur noch eine Minute sitzen, dann war Schluss.

Münster im Viertelfinale, Neuenkirchen raus mit Applaus und gefeiert von einigen hundert mitgereisten Anhängern.

 


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