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Unentschieden zum Abschluss
2:2 gegen Union: VfL Bochum schickt Paderborn in die Bundesliga

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Bochum – Was für ein Saisonfinale an der Castroper Straße - einzig schade, dass der VfL Bochum nur die Rolle als "Spielverderber" innehatte. Ein höchst intensives und emotionales Spiel endete mit einem 2:2-Remis gegen Union Berlin. Die Hauptstädter verpassten denkbar knapp den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga.

Das wären die Höhepunkte und Themen des Spiels:

Umstellungen Im Vergleich zum 0:0 auf St. Pauli wechselte der VfL Bochum auf vier Positionen: Stefano Celozzi, Tom Weilandt und Milos Pantovic kamen für Dominik Baumgartner, Chung Yong Lee und Jannik Bandowski (alle verletzt), dazu gesellte sich der ursprünglich für die Startelf bestimmte Sidney Sam beim Aufwärmen. Für ihn spielte kurzfristig Danilo Soares.

Unterstützung: Rein optisch war bis auf einen kleinen Pufferblock zwischen Union- und VfL-Fans nur noch wenig Platz im Stadion. Offiziell hatte Bochum gut 5.000 Karten an die Gäste verkauft, die im Idealfall an der Castroper Straße den Aufstieg hätten feiern können. Tatsächlich waren es sicherlich 7.000 bis 8.000 Fans, die dann auch – erst einmal in Schwung gekommen – akustisch das Kommando übernahmen. Eine rappelvolle Ostkurve hielt für den VfL tapfer dagegen, insgesamt kamen 24.500 Besucher.

Unwetter: Wenige Minuten waren gespielt, da ergoss sich plötzlich ein kräftiger Sturzregen über dem Ruhrstadion – das Spielfeld wurde rutschig, immer wieder stolperten Spieler, offenbar mit falschem Schuhwerk ausgerüstet. Mit den Gesamtbedingungen besser klar kam jedoch der VfL Bochum: Erst verfehlte Pantovic, der zu hoch zielte (5.), dann nutzte Anthony Losilla nach schönem Zusammenspiel mit Soares die Gunst der Stunde und schob in Stürmermanier aus zehn Metern ins lange Eck ein (25.). Union fand lange Zeit nicht statt, wurde erst in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit stärker. Zur Pause aber blieb es beim 1:0 für den VfL.

„Und ihr wollt erste Liga sein“: Weil der SC Paderborn zwischenzeitlich mit 1:2 in Dresden zurücklag, hätte Union mit einem Erfolg direkt aufsteigen können. Doch Bochum hielt entschlossen dagegen und profitierte von einem schweren Patzer von Grischa Prömel, der im eigenen Strafraum den Ball vertändelte und anschließend einen Elfmeter an Lukas Hinterseer verursachte. Silvere Ganvoula übernahm die Verantwortung und verwandelte unten rechts zum 2:0. Die Fans des VfL brachte das erst recht in Schwung – einige hämische Gesänge in Richtung der Gäste folgten.

Ungläubiges Staunen: Während in Bochum nach dem 0:2 zunächst wenig passierte, trudelte der neue Zwischenstand aus Dresden ein. Und tatsächlich legte Dynamo gegen Paderborn nach, plötzlich prangte ein 3:1 auf der Anzeigetafel. Nur aufgrund der sich klar abzeichnenden Bochumer Schützenhilfe durften die Aufstiegsfeierlichkeiten in Ostwestfalen frühzeitig gestartet werden. Selbst die berechtigte Gelb-Rote Karte für Silvere Ganvoula nach einer Ellbogenbewegung (72.) brachte dem Gegner wenig, der es nur noch mit dem Mute der Verzweiflung probierte.

Unions Aufholjagd: Die Begegnung schien gelaufen, als Grischa Prömel mit einem tollen Distanzschuss erst das 2:1 (83.) und Joshua Mees kurz darauf das 2:2 (86.) erzielten. Was folgte, war klar: Ein absolutes Powerplay der Berliner, die immer noch einen Sieg brauchten. Doch der VfL verteidigte mit Mann und Maus - und Manuel Riemann, der zuvor bereits mehrfach eingegriffen hatte, rettete in der 96. (!) Minute gegen Sulejman Abdullahi das 2:2.

Der VfL beendet die Saison damit auf dem 11. Platz, Union Berlin muss in die Aufstiegsrelegation gegen den VfB Stuttgart.

 

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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