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Stiller Abgang
Update: Frank Heinemann hat den VfL Bochum verlassen

(Foto: Tim Kramer (Tremark Fotografie))
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Bochum – Frank Heinemann und der VfL Bochum gehen seit dem 1. Juli getrennte Wege. Mit Ablauf seines Vertrages scheidet das Urgestein aus der Vereinsarbeit aus.

UPDATE: Der untenstehende Kommentar muss unsererseits durch einen Hinweis ergänzt werden. Frank Heinemann wurde ein Abschied beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison angeboten. Diesen lehnte er allerdings ab. Der VfL stellt klar, dass er sich hinreichend Gedanken über einen angemessenen Abgang gemacht habe.

Heimlich, still und leise endete in der vergangenen Woche die Zusammenarbeit zwischen dem VfL Bochum und Frank Heinemann. Der 50-Jährige war 2013 gemeinsam mit Peter Neururer zum VfL Bochum zurückgekehrt. Ende 2014 fungierte "Funny" für drei Partien als Interimstrainer. Weil er unter Trainer Gertjan Verbeek eine Tätigkeit als Co-Trainer abgelehnt hatte, arbeitete er zuletzt als Scout. Am 30. Juni 2015 lief sein Vertrag nun aus.

Mit Heinemann verlässt den VfL ein echtes Urgestein. Insgesamt 37 Jahre lang arbeitete er beim VfL in unterschiedlichen Positionen. Nach seiner Zeit als Jugendspieler absolvierte er über 216 Ligaspiele für die Bochumer. Danach assistierte er sieben Cheftrainern, ehe er zwischen 2010 und 2011 als Nachwuchskoordinator eingesetzt war, dort aber mit einigen Begleitumständen recht schnell wieder ausschied.


Kommentar: Ein Urgestein verdient einen eleganteren Abgang

Wir von westline haben es uns zur Aufgabe gemacht, Themen auf der Liste zu haben, die scheinbar aus dem Gedächtnis der Fans und anderer Medien verschwunden sind. Weil wir von Heinemanns Vertragsende wussten und fast schon geahnt hatten, dass "Funny" den Verein mittlerweile verlassen hat, fragten wir am Dienstag nach. Der VfL bestätigte unsere Annahme: Heinemann ist nicht mehr für den Klub tätig.

Sicher: Seine Scoutingtätigkeit schien ein Abschied auf Raten. Aber wäre es zu viel verlangt, dass der Verein seine Fans von diesem Abgang informiert? Es geht gar nicht um eine Verabschiedung mit großem Getöse. Schließlich hatte Frank Heinemann sie ohnehin nicht gewollt. Aber es geht darum, dass sich der Verein von offizieller Seite, beispielsweise per Meldung auf der eigenen Homepage, von ihm verabschieden und sich bedanken sollte. Das gehört sich so. Schließlich hat sich Frank Heinemann 37 (!) Jahre lang in die tägliche Vereinsarbeit eingebracht - mit vollem Einsatz und großer Loyalität.

 


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6Heidenheim1320:14620
7Regensburg1324:20420

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