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Matinee
VfL Bochum lässt zum 75. Jubiläum der Fusion Geschichte aufarbeiten

Marcel Schmeer (Historisches Institut Ruhr-Universität Bochum), Dr. Ingrid Wölk (Institutsleiterin Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte), Ansgar Schwenken (Vorstandsmitglied VfL Bochum 1848), Frank Goosen (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender VfL Bochum 1848), Frau van der Vooren, Christopher Kirchberg (Historisches Institut Ruhr-Universität Bochum), Herr van der Vooren, Henry Wahlig (Sporthistoriker, Leibniz Universität Hannover). (Foto: VfL Bochum)

Bochum – Vor 75 Jahren, am 14. April 1938 schlossen sich die Bochumer Vereine TV 1848, TuS und Germania 06 zum Verein für Leibesübungen 1848 e.V. zusammen. Anlässlich dieses Jubiläums lässt der Verein seine Geschichte von Historikern der Ruhr-Universität Bochum aufarbeiten.

Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit steht dabei die Fusion der Vereine vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Herrschaft, teilte der VfL in einer Erklärung mit. Am Sonntag fand im Zentrum für Bochumer Stadtgeschichte eine Matinee statt, in der die Historiker Marcel Schmeer und Christopher Kirchberg auch erste Ergebnisse vortrungen.

Unter dem Titel "Neunzehnhundertachtunddreißig - Nur damit es jeder weiß? Die Gründung des ,Großvereins´ VfL Bochum 1848 zur Zeit des Nationalsozialismus" trugen sie den Stand ihrer historischen Recherche vor und beleuchteten die Hintergründe der Zwangsfusion, bei der nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle spielten.

Jüdischer Fußball in Bochum

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema "Jüdischer Fußball in Bochum". Zu diesem Thema referierte Sporthistoriker Henry Wahlig und stellte den Verein "Schild Bochum" vor, die bis 1938 zur führenden jüdischen Mannschaft in Westdeutschland wurde und 1938 - im Fusionsjahr - sogar die Deutsche Meisterschaft gewann.

Paul van der Vooren, der Neffe des damaligen Kapitäns Erich Gottschalk, der nach dem Krieg in den Niederlanden lebte und zahlreiche Familienmitglieder durch den Holocaust verlor, war auf Einladung des VfL Bochum gemeinsam mit seiner Ehefrau ebenfalls bei der Matinee anwesend.

"Es ist unsere Aufgabe, das Andenken der Opfer des Nationalsozialismus in Ehren zu halten", sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Frank Goosen und betonte dabei, dass im VfL "für rechtsradikale und antisemitische Tendenzen kein Platz ist".

 

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6St. Pauli2236:32437
7Holstein2241:301136
8Bochum2232:31130
9Regensburg2233:33030
10Gr. Fürth2324:40-1629

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