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Bald auch in Liga 2?
Abstimmung über Videobeweis: VfL wägt Argumente ab

(Foto: dpa)
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In der 2. Liga könnte es schon in der nächsten Saison den Videobeweis geben. Klubvertreter treffen sich am Donnerstag zur Abstimmung.

Die 18 Zweitligisten steuern auf eine gravierende Veränderung zu. Einiges deutet darauf hin, dass Schiedsrichter-Entscheidungen künftig auch im Unterhaus anhand von TV-Bildern überprüft werden können – womöglich schon zur neuen Saison. Klubvertreter treffen sich an diesem Donnerstag, um sich über letzte Details zu informieren. Anschließend soll ein Beschluss gefasst werden. Wie das Kicker-Sportmagazin zu Wochenbeginn berichtet hat, gab bei einer Managertagung am 12. März ein positives Stimmungsbild pro Videobeweis.

So denken die Bosse beim VfL 

An der Abstimmung sind natürlich auch Vertreter aus Bochum beteiligt. Wie sich der Verein positionieren wird, sei noch nicht entschieden, erklärt Ilja Kaenzig auf Anfrage. Der Sprecher der VfL-Geschäftsführung plädiert dafür, dass die Liga diese Frage „geschlossen“ beantworten müsse. „Eine Spaltung würde uns nicht weiterbringen“, betont der 45-Jährige. Nur mit einer breiten Mehrheit der Klubs sei die Einführung des Videoassistenten wirklich sinnvoll.

Klar ist schon jetzt: Die Angelegenheit ist sehr komplex. Kaenzig nennt beispielhaft einige Themen, über die intensiv nachgedacht werden muss: Wie ausgereift ist die Technik? Was kostet sie und wird sie von den Fans überhaupt akzeptiert? Vor allem: Was überwiegt am Ende? Gibt es mehr Gerechtigkeit oder ist der Eingriff in das Spiel zu groß? „Wir müssen das Für und Wider sorgsam abwägen“, weiß er um die Tragweite der Entscheidung. 

Die praktische Umsetzung 

Die Erfahrung in der Bundesliga seit knapp zwei Jahren zeigt, dass es trotz der zusätzlichen Hilfe wohl keine hundertprozentige Sicherheit geben wird. Auch die Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen verlagern sich nur. Demgegenüber stehen nach Verbandsangaben immerhin 40 korrigierte Fehlentscheidungen allein in der abgeschlossenen Hinrunde. Hierbei spielt vor allem der sogenannte „Kölner Keller“ eine Rolle. Dort sitzen die zusätzlichen Schiedsrichterassistenten, die eine Funkverbindung mit den Kollegen in den Stadien herstellen.

Entscheiden sich die Zweitligisten für die technische Unterstützung, müsste auch das Personal bei den Unparteiischen aufgestockt werden. Der DFB schult bereits 26 Referees aus der 2. Liga sowie 21 aus der 3. Liga. Die Vereine sind ebenfalls gefragt: Damit ein Stadion eine Zertifizierung erhält, müssen sechs bis acht Kameras installiert sein, Glasfaserkabel verlegt und vor dem Saisonstart ein Probedurchlauf durchgeführt werden.


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9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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