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VfL verliert in Ingolstadt
Bochum im Tief: Zweifel an der Mentalität

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Die neuerliche Niederlage des VfL Bochum, die dritte in Folge, wirft Fragen auf. Vor allem: Wieso ist der Revierklub im Jahr 2019 vollkommen außer Form?

Nach dem 1:2 in Ingolstadt schritten beim VfL Bochum diejenigen an die Mikrofone, die sich ansonsten eher bedeckt halten. Neben Tim Hoogland, der deutliche Worte fand, war auch Danilo Soares die Enttäuschung anzumerken. Der Linksverteidiger, der in diesen Wochen noch zu den stärkeren Spielern gehört, sagte nicht viel, machte aus seinen Empfindungen aber keinen Hehl: "Wir müssen an unserer Mentalität arbeiten, nur so können wir wieder Punkte holen."

Keine Konstanz, viele Patzer

Die Diskrepanz zwischen der ersten und zweiten Halbzeit war auch beim Gastspiel in Oberbayern frappierend. In weiten Teilen erinnerte der Auftritt an das Spiel gegen Paderborn vor einer Woche, als der VfL erst nach dem Seitenwechsel zu einer klaren Linie fand, zuvor aber schon mit zwei Toren ins Hintertreffen geraten war. "Die Probleme wiederholen sich", erkennt auch Chefcoach Robin Dutt, der sich "auf keinen Fall daran hochziehen möchte, dass wir am Ende 20 oder 30 Minuten gut gespielt haben."

Fehlende Konstanz ist jedoch maximal die Folge, nicht aber die Ursache des Formtiefs beim VfL. Erschreckende Fehler in der Zweikampfführung und Ballsicherung, ganz speziell im Mittelfeld, ließen den VfL gar nicht erst in die Partie kommen. Gegen Paderborn fiel vor allem das mangelnde Tempo ins Gewicht, in Ingolstadt war es zusätzlich die fehlende Körperlichkeit. Hinzu kommt die auffallende Häufigkeit von individuellen Aussetzern. Torhüter Manuel Riemann patzte schon mehrfach, aber auch seine Vorderleute machten unnötige und entscheidende Fehler.

Spieler außer Form

Nimmt man die Einstellungskritik von Danilo Soares hinzu, gibt es einen weiteren Ansatzpunkt für die aktuellen Ergebnisse. Dies verwundert insofern, weil ein Mentalitätsdefizit unter der Führung von Robin Dutt bislang ein gänzlich unbekanntes Phänomen war. Schwächere Phase gab es zwar schon, aber keine Totalausfälle wie in diesem Jahr. In Sandhausen brach die Mannschaft nach dem 0:1 völlig ein, gegen Paderborn und Ingolstadt verschlief sie die ersten 45 Minuten; auch, weil Leistungsträger der Hinrunde derzeit nicht ihre Normalform erreichen.

So wirkt Chung Yong Lee nach seiner Rückkehr vom Asien-Cup oft müde, Robbie Kruse eher träge und Routiniers wie Robert Tesche und Manuel Riemann plötzlich unsouverän. Robin Dutt reagierte bereits, setzte im Duell gegen die Schanzer auf Spielgestalter Sebastian Maier, doch auch dieser Effekt verpuffte, weil das Kollektiv nicht funktionierte. Simon Zoller und Dominik Baumgartner, die beiden Winterneuzugänge, haben es folglich schwer, sich im neuen Team zurechtzufinden. Das alles summiert sich - und die schlechten Ergebnisse sind die logische Konsequenz.

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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