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VfL verliert erneut
Bochum konfus: Dutt gibt auch eigene Fehler zu

(Foto: dpa)
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Der VfL Bochum schlittert immer tiefer in die Krise. Das 1:3 gegen Holstein Kiel lieferte keine Hoffnung auf Besserung. 

"Der Schlüssel liegt in meiner Hand", sagte Robin Dutt nach dem 1:3 gegen Holstein Kiel am Samstag, "und es steht in meiner Verantwortung, ihn wieder in das Schloss zu führen. Das gelingt zurzeit nicht einmal im Ansatz."

Diesen bildlichen Vergleich bemühte der Chefcoach der Bochumer, um zu erklären, was kaum zu erklären ist. Nach einer ordentlichen Hinrunde schlittert der VfL im neuen Fußballjahr immer weiter in die Krise. Vier Niederlagen in Folge sorgen für Frust bei den Fans und Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen. Der Offenbarungseid gegen Kiel, speziell in den ersten 45 Minuten, war der vorläufige Tiefpunkt der Negativserie. Schon zur Pause lag der VfL mit 0:3 zurück, die Partie war praktisch entschieden. 

Konfuser Auftritt 

Zu den kämpferischen, spielerischen und mentalen Defiziten gesellte sich am Samstag auch noch ein taktisches. Trainer Dutt veränderte die Grundordnung zum ersten Mal gravierend, setzte auf ein 3-5-2-System und tauschte sechsfach das Personal. Doch diese Überlegungen brachten nicht den gewünschten Erfolg, sondern überforderten die ohnehin schon verunsicherte Mannschaft. Der VfL begann defensiv wie offensiv unstrukturiert und die Spieler fast planlos, nicht wirklich vertraut mit ihren Vorgaben.

Ein weiteres Problem: Bis auf Chung Yong Lee saßen alle Kreativspieler auf der Bank; den Außen, die für Überzahl im Mittelfeld sorgen sollten, fehlte der Zugriff. Dass Robin Dutt für diese schwierige Aufgabe ausgerechnet auf den erst 17-jährigen Moritz Römling gesetzt hatte, war zwar mutig, in der aktuellen Situation aber auch ein großes Wagnis. Hinzu kamen erneut gravierende individuelle Mängel. Einzig der zuletzt kritisierte Manuel Riemann zeigte eine ordentliche Leistung. 

Dutt gibt Fehler zu 

"Es hat nichts funktioniert, auch nicht meine Umstellungen", gab Robin Dutt später unumwunden zu. "Wir haben noch mehr Fehler gemacht als zuletzt. Das Spiel war ein weiterer Rückschritt." Für seine Entscheidung, die teils konfuse Taktik nicht schon nach der Anfangsphase, sondern erst in der Halbzeitpause zu korrigieren, lieferte Dutt eine halbwegs schlüssige Argumentation: "Das hätte unser Problem wohl nicht gelöst. Denn auch in der bewährten Formation haben wir zuletzt nicht gut gespielt."

Das Spiel gegen Kiel habe gezeigt, dass "die Probleme tiefer liegen, die Köpfe nicht frei und die Beine schwer sind, der Nachdruck und das Selbstverständnis fehlen." Der 54-Jährige warnte in der Pressekonferenz erneut davor, die Situation zu unterschätzen: "Wir müssen in der Tabelle sogar ein wenig nach unten schauen." Elf Punkte sind es bis Platz 16, ebenso viele auf Rang drei.

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Köln3484:473763
2Paderborn3476:502657
3Union3454:332157
4Hamburg3445:42356
5Heidenheim3455:451055
6Holstein3460:51949
7Bielefeld3452:50249
8Regensburg3455:54149
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942
14Aue3443:47-440
15S´hausen3445:52-738
16Ingolstadt3443:55-1235
17Magdeburg3435:53-1831
18Duisburg3439:65-2628

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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