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VfL verliert 1:3 in Bielefeld
Bochum konfus: Im Westen nichts Neues

(Foto: dpa)
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Geführt und am Ende trotzdem keine Punkte: In einer erschreckend kurzen Zeitspanne verlor der VfL Bochum in Bielefeld komplett den Faden und damit auch das Spiel. Ein Phänomen, das nicht neu ist...

Auf eines konnten sich die Fans des VfL Bochum bislang immer verlassen: Unter Trainer Robin Dutt wurden alle Auswärtsspiele in Nordrhein-Westfalen gewonnen oder zumindest nicht verloren. Auf das 2:1 in Düsseldorf (April 2018) folgten das 2:0 in Duisburg, ein 2:2 in Paderborn (beide August 2018) sowie das vielumjubelte 3:2 in Köln (Dezember 2018). Doch diese Serie ist am Sonntag gerissen: Der VfL unterlag Arminia Bielefeld trotz eigener Führung mit 1:3.

Beängstigend: Auch in der Gesamtheit waren die Derbys in Düsseldorf, Duisburg und Köln die drei letzten Auswärtserfolge für Bochum. In der Fremde stehen in dieser Saison nach 13 Gastpartien sechs Unentschieden und fünf Niederlagen zu Buche. Gleich achtmal führte der VfL auf fremdem Terrain, aber nur zweimal nahm er einen Sieg mit. Nicht einmal eine Punkteteilung sollte an diesem Wochenende gelingen. Mit leeren Händen ging es von der Bielefelder Alm zurück ins Ruhrgebiet.

Wiederkehrende Ereignisse

All diese Statistiken verdeutlichen, dass es die frustrierten VfL-Fans tatsächlich mit wiederkehrenden Ereignissen zu tun zu haben. Ihre Mannschaft ist in kritischen Phase zu instabil und teils konfus, verspielt regelmäßig und leichtfertig Führungen und bricht im schlimmsten Fall komplett auseinander. Nur rund 15 Minuten benötigte die Bielefelder Arminia am Sonntag, um einen 0:1-Rückstand in eine 3:1-Führung zu drehen und sogar eine Überzahlsituation zu provozieren.

"Wenn wir 30 Minuten vor dem Ende in Führung gehen, müssen wir auch gewinnen", ärgerte sich nicht nur Trainer Robin Dutt. Vor allem das Zustandekommen für die Pleite war erschreckend: Der VfL war eine Stunde lang ebenbürtig und erzielte durch Patrick Fabian sogar das 1:0, doch danach war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Schon der Ausgleich durch Andreas Voglsammer fiel nach einem Bielefelder Befreiungsschlag zu einfach. Dann folgte ein fragwürdiger Handelfmeter, verursacht durch Vitaly Janelt und verwandelt von Fabian Klos.

Keine Gegenwehr am Ende

Der Ärger über diese Szene war groß, als Alibi sollte sie jedoch nicht herhalten. Denn was davor und vor allem danach passierte, war indiskutabel. Jonathan Clauss erzielte nur eine Minute nach dem 2:1 das dritte Tor, der Platzverweis gegen Jan Gyamerah folgte kurz darauf. Jeder der VfL-Profis schien in dieser Phase überfordert und mit sich selbst beschäftigt, Bochum leistete praktisch keine Gegenwehr mehr und ergab sich in einer Form, die viele Anhänger zunehmend verärgert. Dass nicht nur Robin Dutt ein „lange Zeit ausgeglichenes Spiel“ gesehen hat, ist faktisch richtig, am Ende aber Makulatur. Wie so oft in dieser Saison...

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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