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VfL gegen Sandhausen
Bochumer Heimsieg: Torschütze zufrieden, Kruse sauer

(Foto: dpa)
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Erleichterung beim VfL Bochum: Der erkämpfte Heimsieg gegen Sandhausen beruhigt die Gemüter. Nur einer zeigte sich noch während der Partie von seiner impulsiven Seite.

Seit dem Amtsantritt von Robin Dutt beim VfL Bochum ist Robert Tesche im zentralen Mittelfeld zur festen Größe gereift. Der 31-Jährige gilt mittlerweile als unverzichtbar, trägt gemeinsam mit Anthony Losilla zur Stabilität der Abwehr und Verbindung zur Offensive bei. Zudem tritt der Defensivspezialist in wichtigen Spielen als Siegtorschütze in Erscheinung: Zuletzt beim eminent wichtigen Erfolg im März gegen Ingolstadt, nun beim verdient erkämpften 1:0 gegen Sandhausen.

„Der Sieg und mein Tor waren enorm wichtig“, weiß der Matchwinner um die Bedeutung des Abstaubers in der 54. Minute, als der Ball über Umwege genau auf dem Fuß von Tesche landete, der zur Führung nur noch einschieben musste. „Hätten wir nach der Niederlage im Pokal noch einmal verloren, hätte es auch schnell in eine andere Richtung gehen können“, kennt der Routinier die Stimmungsschwankungen im schnelllebigen Fußballbusiness. „Nun ist unser Start mit sechs Punkten zwar nicht optimal, aber sehr solide.“

Erzwungenes Siegtor

Die Reaktion auf den enttäuschenden Auftritt im Pokal ist seiner Mannschaft zweifellos gelungen. Zwar offenbarte der VfL gegen einen sehr defensiv orientierten Gegner erneut Schwächen im Angriffsspiel, kämpfte sich mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr in die Partie und erzwang schließlich den Führungstreffer. Zittern mussten die Hausherren allerdings doch noch kurz, als Sandhausens Kevin Behrens den Ball in der Schlussminute an den Querbalken schoss. „Das war knapp“, weiß auch Tesche um das Machtglück in der Endphase. „Vielleicht fehlte uns der letzte Wille, das zweite Tor nachzulegen.“

Allerdings war die zurückhaltende Herangehensweise auch ein Wunsch des Bochumer Trainerteams, um den Gegner, der auf den Ausgleich drängte, möglichst wenige Räume anzubieten. Deshalb entschied sich Chefcoach Robin Dutt rund 25 Minuten vor dem Abpfiff dafür, einen ersten personellen Wechsel vorzunehmen. Verteidiger Jan Gyamerah kam, Angreifer Robbie Kruse musste weichen. Der Australier war über diese Entscheidung jedoch überhaupt nicht erfreut, wütete plötzlich am Spielfeldrand gegen einen eigenen Betreuer. Manager Sebastian Schindzielorz eilte herbei und schob Kruse zur Seite.

Kruse impulsiv 

Der genaue Grund für die Überreaktion des Flügelspielers ließ sich nach Spielschluss nicht mehr eruieren. Auf Nachfrage erklärte Dutt: „Robbie ist immer sauer, wenn er ausgewechselt wird, selbst wenn es in der 95. Minute wäre und wir 4:0 führen würden. Allerdings ging es in dieser Situation darum, die Seite zu stabilisieren. Da muss er seine persönlichen Befindlichkeiten im Sinne des Teamgedankens hintenanstellen.“ 

Spielplan

22.02.2019
1. FC Union Berlin
18:30
Arminia Bielefeld
SpVgg Greuther Fürth
18:30
1. FC Heidenheim
23.02.2019
1. FC Köln
13:00
SV Sandhausen
FC St. Pauli
13:00
FC Ingolstadt 04
SV Darmstadt 98
13:00
Dynamo Dresden
VfL Bochum 1848
13:00
Holstein Kiel
24.02.2019
1. FC Magdeburg
13:30
SC Paderborn 07
FC Erzgebirge Aue
13:30
MSV Duisburg
SSV Jahn Regensburg
13:30
Hamburger SV

 


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23. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6St. Pauli2236:32437
7Holstein2241:301136
8Bochum2232:31130
9Regensburg2233:33030
10Gr. Fürth2224:40-1628

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