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VfL Bochum
Bochumer Saison-Finish: Eine Frage der Motivation

(Foto: dpa)
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Was kann der VfL Bochum in dieser Saison noch Nennenswertes erreichen? Tabellarisch befindet sich der Revierklub in einer komfortablen, aber auch aussichtslosen Situation - je nach dem, in welche Richtung man schaut. 

Wohin steuert der VfL Bochum in dieser Saison noch? Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Neun Spieltage vor Schluss gibt die Tabellenkonstellation wenig Hoffnung auf ein spannendes Finish. 13 Punkte Abstand sind es auf beide Relegationsplätze, das Torverhältnis ist ausgeglichen, die Anzahl der Siege und Niederlagen identisch. Besser könnte man Mittelmaß nicht beschreiben.

Zehntes Zweitligajahr in Folge 

Fragt man Winterneuzugang Simon Zoller nach seinen Zielen für die Zeit zwischen März und Mai, muss selbst der Angreifer kurz schmunzeln. „Wir wurden für einige Spiele zurecht kritisiert. Diese Delle müssen wir zuallererst korrigieren“, gibt er die Marschroute vor, bevor irgendein konkretes Ziel definiert werden kann. Abwehr-Routinier Patrick Fabian bemüht eine Fußballerfloskel, die in diesem Zusammenhang aber keine sein soll: „Wir sollten von Spiel zu Spiel schauen. Damit sind wir gut beraten.“  

Fabian weiß, dass es nicht selbstverständlich, schon Mitte März die größten Ängste abschütteln zu können. Seit dem Bundesliga-Abstieg 2010 gab es nur zwei Spielzeiten, in denen der VfL nach 25 Partien einen größeren Vorsprung auf die letzten drei Plätze hatte als zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Auch wenn der VfL in dieser Woche die Lizenzierungsunterlagen vorsorglich für alle drei Profiligen einreichen wird, so deutet alles auf das zehnte Zweitligajahr in Folge hin. Denn der Aufstieg, über den im Winter noch gesprochen wurde, ist nach der jüngsten Krise ebenfalls passé.

Den Zuspruch aufrechterhalten

Insofern hat das, was nun im Endspurt geschieht, vor allem schon Einfluss auf die neue Saison. Je nach Platzierung entscheidet sich, wie viel Geld der VfL aus dem Fernsehtopf erhalten wird. Spieler, die auf der Kippe stehen, können sich für die Zukunft empfehlen und zeigen, wie groß ihre Eigenmotivation wirklich ist. Speziell in einer Phase, in der ein konkretes Ziel fehlt, könnte sich die Spreu vom Weizen trennen. Und schließlich gilt es auch die Fans nach schwierigen Wochen bei Laune zu halten.

Letzteres ist ein wichtiger Punkt, weil der Zuschauerschnitt zuletzt tatsächlich gesunken ist. Gegen Kiel und Heidenheim kamen nur etwas mehr als 13.000 Besucher ins Vonovia Ruhrstadion, die Stimmung war ausbaufähig, mehr als die Hälfte der Plätze blieben leer. Aber: Das Ziel von 16.500 Fans pro Heimspiel dürfte am Ende erreicht werden. Aktuell liegt der Schnitt nur minimal unter der Planzahl.

Spielplan

01.02.2019
FC Ingolstadt 04
0:1
1. FC Magdeburg
MSV Duisburg
3:2
SV Darmstadt 98
02.02.2019
1. FC Heidenheim
1:0
Dynamo Dresden
Arminia Bielefeld
2:0
Hamburger SV
SC Paderborn 07
6:0
SpVgg Greuther Fürth
03.02.2019
Holstein Kiel
2:0
SSV Jahn Regensburg
SV Sandhausen
3:0
VfL Bochum 1848
04.02.2019
FC St. Pauli
3:2
1. FC Union Berlin
27.02.2019
FC Erzgebirge Aue
0:1
1. FC Köln

 


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Tabelle

26. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
11Aue2633:35-232

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