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Publikumsliebling bleibt länger
Darum ist Lee so wertvoll für den VfL Bochum

(Foto: dpa)
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Publikumsliebling, Teamplayer, Leistungsträger – für Chung Yong Lee gibt es viele treffende Bezeichnungen. In nur wenigen Monaten ist der Südkoreaner für den VfL Bochum unverzichtbar geworden. Die Vertragsverlängerung am Dienstag war deshalb folgerichtig.   

No jokes with names, mahnt der Reporterknigge. Doch längst scheint dieser Grundsatz überholt. „Nichts leeber als drei Punkte“ titelte die Medienabteilung des VfL auf dem Cover ihres Stadionheftes. Und zur Vertragsverlängerung am Dienstag folgte das nächste Wortspiel. Mit dem Hastag #wenLEEbenwir verkündete der Klub, dass der Südkoreaner über den Sommer hinaus in Bochum bleiben wird.

Lee ist Leistungsträger

Was angesichts einer vertraglich vereinbarten Option wohl einfacher war als befürchtet, hat bei den Fans trotzdem für Begeisterung gesorgt. Binnen weniger Wochen ist der Spielgestalter aus Fernost zum Publikumsliebling avanciert, genießt innerhalb des Klubs einen hohen Stellenwert als Teamplayer und Schlüsselspieler. „Chung-Yong Lee ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, sich hervorragend in die Mannschaft einzufügen. Er hilft uns mit seiner Ballsicherheit und Flexibilität“, lobt Manager Sebastian Schindzielorz, der ihn Anfang September verpflichtet hat.

Wie der Deal zustande kam, war reichlich kurios. Der VfL profitierte dabei von einer komplizierten Ausländerregelung im englischen Fußball – dort, wo Lee in dieser Saison eigentlich für den Zweitligisten Bolton Wanderers spielen sollte. Weil der 30-Jährige in einem bestimmten Zeitraum nicht die erforderliche Anzahl an Pflichtländerspielen für sein Heimatland absolviert hat, bekam er keine Arbeitserlaubnis mehr. Der VfL erkannte sein Glück und griff zu.

Leidenschaft auf dem Platz 

Schon in den ersten Trainingseinheiten war nicht zu übersehen, warum es der „blaue Drache“ – so wird Lee in Südkorea genannt – auf über 100 Premier League-Spiele gebracht hat. Eine feine Technik, Übersicht, aber auch Leidenschaft und die Bereitschaft zur Defensivarbeit zeichnen ihn aus, einzig im Abschluss gibt es noch Steigerungsbedarf – doch niemand gewinnt den Eindruck, er wolle seine Karriere nur ausklingen lassen. Auch privat hat sich der Familienvater eingelebt: Frau und Tochter sind jüngst nach Bochum gezogen, fühlen sich im Ruhrgebiet sehr wohl. 

„Ich bin vom Bochumer Stadion, der Stimmung und der Spielweise wirklich begeistert“, sagt Lee, der Englisch spricht und sich deshalb problemlos verständigen kann. Auch Trainer Robin Dutt kommuniziert so mit seinem Schützling. Der Fußballlehrer ist ebenso angetan, wie sich Chung Yong Lee innerhalb kürzester Zeit integriert hat. „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, sagt der Chefcoach, „ohne ihn über die anderen stellen zu wollen.“

Gelbsperre am Montag

Dass Lee ausgerechnet am kommenden Montag, wenn der VfL im letzten Heimspiel des Jahres auf den FC St. Pauli trifft, gelbgesperrt fehlen wird, schmerzt besonders. „Er ist laufstark und in der Lage, sich auch aus Pressingsituationen zu befreien“, beschreibt Dutt die Stärken seines Spielers, der sich mit vier Vorlagen schon jetzt zum unverzichtbaren 'Leeferdienst' entwickelt hat. Ein weiteres Wortspiel darf an dieser Stelle nicht fehlen…

 


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17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5St. Pauli1624:21328
6Heidenheim1627:21626
7Bochum1625:19624
8Gr. Fürth1621:29-823
9Paderborn1633:28522

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