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Derzeit nur "Stadion Bochum"
Das "rewirpowerSTADION" ist seit heute Geschichte

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Bochum – Nach zehn Jahren ist das „rewirpowerSTADION“ in Bochum Geschichte. Der Sponsoring-Vertrag ist ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Derzeit sucht der Verein einen neuen Partner.

Die Fans des VfL Bochum werden sich künftig an einen neuen Stadionnamen gewöhnen müssen. Der alte Vertrag mit der Stadtwerke-Marke „rewirpower“ ist am 30. Juni ausgelaufen und wurde bekanntlich nicht verlängert. Die Stadtwerke verfolgen ein neues Sponsoring-Konzept und werden ihre finanziellen Zuwendungen beim VfL Bochum zurückfahren.

Zuletzt brachte dem VfL Bochum die Vermarktung der Namensrechte rund 900.000 Euro jährlich ein. Aktuell führt der Verein im Hintergrund Verhandlungen, um auch in Zukunft Einnahmen über den Stadionnamen erzielen zu können. Welchen offiziellen Namen das „Schmuckkästchen“ in Zukunft tragen wird, ist derzeit noch offen.

Politische Ebene

Geklärt sind immerhin die Entscheidungswege auf politischer Ebene. Der VfL ist schließlich nicht Eigentümer des Stadions, sondern Pächter und als „Hauptnutzungsberechtiger“ ausgewiesen. Zu den Rechten, die der Verein durch die Pachtzahlung erwirbt, gehört auch die Namensgebung. Trotzdem muss der Rat der Stadt einer Umbenennung zustimmen.

Das ist jedoch reine Formsache. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) ist bereits bevollmächtigt, den Vertrag in einer Dringlichkeitsentscheidung für den Rat zu billigen.


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Traditionsspielstätte

Bis dahin wird seitens des VfL übergangsweise vom „Stadion Bochum“ gesprochen. Offiziell trug die Spielstätte bislang drei Namen: Aus der im Volksmund genannten „Dieckmanns Wiese“ wurde das erste „Stadion an der Castroper Straße“, danach folgte das „Ruhrstadion“ und schließlich das „rewirpowerSTADION“. Das besondere: So eine traditionsreiche Heimstätte hat die Revierkonkurrenz nicht zu bieten: Während Borussia Dortmund und Schalke 04 im Laufe ihrer Geschichte ihren Spielort wechselten und an anderer Stelle neue Spielstätten errichteten, wird in Bochum seit 1911 am selben Standort gespielt: Mitten in der Stadt, direkt an der Castroper Straße.

Dass an ein und demselben Standort bereits seit über 100 Jahren Fußball gespielt wird, ist im Profigeschäft nahezu einzigartig - nur der Fürther Ronhof existiert bereits seit 1910. Zwischenzeitliche Pläne der Bochumer Verwaltung, das Stadion in Richtung Wattenscheid zu verlegen, wurden vom damaligen VfL-Präsidenten Ottokar Wüst vehement abgelehnt. Sein Satz „Der VfL kommt von der Castroper Straße und hier soll er auch bleiben“ ist bis heute legendär.

(Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)
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VfL Bochum - FC St. Pauli
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Tabelle

16. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Heidenheim1627:21626
6St. Pauli1521:20125
7Bochum1524:16824
8Gr. Fürth1621:29-823
9Paderborn1633:28522

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