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Interview
Das sagt Heiko Butscher über seinen neuen Chef Robin Dutt

Heiko Butscher. (Foto: Schulte)
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Bochum – Das Fußballgeschäft ist manchmal komisch. Viel mehr noch als im normalen Arbeitsleben gilt das alte Motto "man sieht sich immer zweimal". Heiko Butscher erlebt das gerade. Unter Robin Dutt war er noch Spieler in Freiburg, jetzt ist er dessen Co-Trainer. Wir haben mit ihm (nicht nur) darüber gesprochen...

Man kann über den VfL Bochum sagen, was man will. Das Tandem Sebastian Schindzielorz und Heiko Butscher in die Bütt zu schicken, war ein kluger Schachzug. Sicher viel mehr als pure Taktik, aber es half dem unruhigen Umfeld, einfach mal wieder tief durchzuatmen. Irgendwie bekam man das Gefühl, die Chaoszeiten könnten vorbei sein und es ginge einfach mal wieder um Fußball. 

Und natürlich passte das Drehbuch perfekt: Es schickte dem VfL den SV Darmstadt vorbei und der 2:1-Sieg brachte noch einmal zusätzliche Entspannung. Am Sonntagabend zauberte der Klub dann plötzlich Robin Dutt aus dem Ärmel, Trainer Nummer 5 in der laufenden Saison, wenn man Heiko Butscher mit hinzunimmt. Der bleibt sogar im Team, wird Assistent von Dutt.

Gemeinsame Vergangenheit in Freiburg

Zufall? Nein. Dutt und Butscher verbinden gemeinsame Jahre beim SC Freiburg. Zwischen 2007 und 2011 trainierte Dutt den Sportclub und Heiko Butscher war damals im Team der "verlängerte Arm" des Trainers. Was jetzt - allerdings auf anderer Ebene - so weiterlaufen soll. 

Butscher am Rosenmontag grinsend: "Das ist schon ein bisschen ungewöhnlich. Ich war Spieler unter ihm und jetzt sitzen wir uns gegenüber und sprechen darüber, wie man Fußball spielt." Aber es sei eben auch eine gewisse Vertrautheit da, wie Butscher sagt. "Ich weiß, wie er tickt. Er weiß, wie ich ticke." Das sei jetzt gerade hilfreich. "Aber natürlich müssen wir uns auch erst einmal wieder angleichen.. Unsere Zeit ist ja schon ein bisschen her." 

Freitag gegen Heidenheim

Für Dutt zählt jetzt ohnehin nur das Spiel in Heidenheim (Freitag, 18.30 Uhr). Alles geht ohne große Verzögerung direkt los. Schön für den neuen VfL-Coach, dass er Heidenheims Spiel gegen St. Pauli gerade selbst im Stadion verfolgt hatte. "Ich verspreche, das war reiner Zufall. Da wusste ich noch nichts davon, dass ich heute hier sitzen würde."

Dem neuen Trainerteam bleiben nur wenige Einheiten und wenige Tage, um sich wieder "einzugrooven" für die Partie. Aber wie sagt Heiko Butscher so schön? "Der arbeitet sechs Tage die Woche rund um die Uhr für den Klub, das wird er auch hier tun. Das schätze ich so an ihm: Dass er viel Zeit mit dem Trainerteam, dem Funktionsteam und der Mannschaft verbringt." 

Ruhe statt Hektik

Auch Heiko Butscher hofft, dass beim VfL jetzt endlich etwas Ruhe einkehrt. "Die Vergangenheit zeigt: Wenn du kontinuierlich und in Ruhe arbeitest, dann wirst du auch erfolgreich sein. Und wir brauchen da gar nicht drumherumzureden: Vier, fünf Trainer sind einfach zuviel." 

Die Mannschaft habe zuletzt aber immer versucht, das Beste daraus zu machen. Das klappte allerdings nicht mehr wirklich, denn die Hektik drumherum steckte alle an. Für die Mannschaft sei es jetzt wichtig, dass ein Trainer kommt, der nicht alles über den Haufen wirft, der in Ruhe arbeitet. Butschers Einschätzung: "Ich glaube, Dutt ist eine richtig gute Wahl." 

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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