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Der große VfL-Knall: Die Gründe und die Reaktionen

(Foto: dpa)
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Paukenschlag beim VfL Bochum: Am späten Mittwochabend verkündete die Vereinsführung die sofortige Freistellung von Sportvorstand Christian Hochstätter und Cheftrainer Jens Rasiejewski. westline erklärt die Hintergründe.

Mit vier Fragen und Antworten erläutern wir, wie es zu dem Doppel-Rauswurf gekommen ist und wie das Umfeld auf die Entscheidung reagiert.

Warum wurde Manager Christian Hochstätter entlassen?

Dafür gibt es angesichts der zurückliegenden Monate zahlreiche Gründe. Die Geschichten sind allseits bekannt, im Wesentlichen und zusammengefasst sind es zwei Punkte: Zum einen die sportliche Talfahrt – als selbsternannter Aufstiegsaspirant taumelt der Verein der dritten Liga entgegen. Fast alle Personalentscheidungen wirkten zuletzt maximal unglücklich. Zum anderen ist es Hochstätters Kommunikationsverhalten, intern wie extern. Das Vertrauensverhältnis war nachhaltig zerrüttet. Den Großteil der Fans hatte der 54-Jährige zuletzt ebenfalls nicht mehr auf seiner Seite.

Und warum muss auch Trainer Jens Rasiejewski gehen?

Der Fußballlehrer hat es nicht geschafft, eine Mannschaft zu formen, die gefestigt wirkt und die notwendigen Punkte einfährt. In 13 Pflichtspielen sind ihm gerade einmal drei Siege gelungen. Unter seiner Führung war kein klares Konzept, keine Automatismen zu erkennen. Rasiejewski traf zu oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, konnte sich somit auch nicht den Respekt der Spieler und der Fans erarbeiten.

Kritik gab es seit Wochen – warum wurde die Reißleine ausgerechnet jetzt gezogen?

Vieles deutete darauf hin, dass vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 (Freitag, 18.30 Uhr) noch nichts passieren würde. Doch zum einen hat sich die sportliche Situation nicht verbessert, mit drei Niederlagen zum Jahresstart ist die Lage sogar noch bedrohlicher und die Stimmung im Umfeld noch gefährlicher geworden. Zum anderen hat zumindest Hochstätter seinen Rauswurf förmlich herausgefordert. Insbesondere seine Aussagen in den letzten Tagen, als er öffentlich gegen mehrere Personen wetterte und Interna ausplauderte, haben dem Aufsichtsrat sicher nicht gefallen. Es hat das Fass womöglich zum Überlaufen gebracht hat.

Wie fallen eigentlich die Reaktionen auf die Entscheidung des Aufsichtsrates aus?

Fußball-Bochum scheint aufzuatmen. Das klingt sicher hart gegenüber den Geschassten, entspricht aber dem Stimmungsbild bei den Fans. In den sozialen Netzwerken und Foren gibt es praktisch niemanden, der diese Entscheidung nicht gutheißt. Viele Anhänger schauen aber kaum noch in den Rückspiegel, sondern nach vorne. Interessant übrigens: Auf Facebook und Instagram ist zu sehen, dass diverse Spieler – ehemalige wie aktive – die Meldung zur Doppel-Entlassung ebenfalls "liken" oder herzen. Das ist keine Überraschung, aber ein deutliches Zeichen. Mit Heiko Butscher und Sebastian Schindzielorz springen nun Herzblut-Bochumer ein, denen die Rückendeckung von allen Seiten gewiss sein kann.

Am Donnerstag um 15 Uhr werden sich Hans-Peter Villis, Heiko Butscher und Sebastian Schindzielorz im Rahmen einer Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter stellen. Wir werden natürlich berichten!

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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