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1:2 gegen Paderborn
Dutt contra Riemann: "Verdiente Niederlage" oder "Riesenspiel"?

(Foto: dpa)
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Im neuen Jahr läuft es für den VfL Bochum noch nicht rund. Das 1:2 gegen Paderborn war die zweite Niederlage im dritten Spiel. Die Gäste waren in den entscheidenden Belangen überlegen – auch wenn Torhüter Manuel Riemann das anders sah.

Diese Meinung hatte VfL-Torhüter Manuel Riemann nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn wohl exklusiv. Über 90 Minuten mühte sich seine Mannschaft gegen die Ostwestfalen, patzte hinten, kam in einigen Aktionen zu spät und brachte auch offensiv nur wenig Zwingendes zustande. Und doch: „Wir haben in der zweiten Halbzeit ein Riesenspiel gemacht und hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte der Schlussmann. Auch den Auftritt im ersten Durchgang lobte Riemann – „nur nach vorne waren wir nicht effektiv genug.“

Paderborn deutlich schneller

Auf den Rängen, von denen es zur Pause sogar Pfiffe gab, aber auch im Trainerstab sah man das wohl etwas anders. Chefcoach Robin Dutt sprach jedenfalls von einer „verdienten Niederlage“ und sah „genügend, was es zu kritisieren gibt.“ Einzig den „Charaktertest“ habe seine Mannschaft bestanden, als sie nach einem Zwei-Tore-Rückstand nicht resignierte, sondern auf den Anschlusstreffer drängte – der zwar gelang, aber nicht mehr zum Punktgewinn genügte.

Wie schon in Sandhausen waren es zwei gravierende Fehler, die zu den Gegentreffern führten. Nach nur 31 Sekunden traf Ben Zolinski, weil der VfL dem torgefährlichsten Team der Liga zu viel Raum gewährte und vor dem Abschluss gleich zwei Bochumer auf dem seifigen Rasen ausrutschten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann der insgesamt schwache Dominik Baumgartner, der einen Rückpass zu kurz und damit genau in den Lauf von Sven Michel spielte. Paderborns Topstürmer überwand Riemann, der früh auf dem Boden lag, mit etwas Glück.

Ohnehin war das Tempo der angriffslustigen Gäste zu hoch für die allermeisten Bochumer, die vor allem im ersten Durchgang oft den entscheidenden Schritt zu spät kamen. Speziell Anthony Losilla und Robert Tesche, eigentlich zwei Konstanten vor der Abwehr, hatten gegen Klement, Tekpetey und Co. große Mühe. Vorne lief es nicht besser. Immer wieder fehlten Anspielstationen, der VfL agierte fahrig und ließ die nötige Geradlinigkeit vermissen – genau das, was Paderborn besser löste. Weil auch Schiedsrichter Robert Kempter keinen guten Tag erwischte und im Zweifelsfall fast immer für die Ostwestfalen entschied, stieg der Frust im VfL-Lager.

Offensiv zu ungefährlich

Dieses Problem konnte auch Spielmacher und Asien-Cup-Teilnehmer Chung Yong Lee nicht lösen, schon gar nicht allein. Der Südkoreaner stach zwar aus dem Bochumer Angriff hervor, seine Flanke vor dem 1:2 blieb aber die einzig nennenswerte Szene. Der ebenfalls zurückgekehrte Robbie Kruse machte es nicht besser und vergab gute Chancen leichtfertig. Die gesamte Offensivleistung warf die Frage auf, warum Trainer Robin Dutt erst nach einer Stunde reagierte. Sebastian Maier ersetzte Tesche, Simon Zoller kam für die Schlussviertelstunde – zu spät für eine erfolgreiche Aufholjagd.  

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Regensburg3044:42245
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
(Grafik: westline, Foto: Tim Kramer)

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Regensburg3044:42245
8St. Pauli3040:46-645
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10Bielefeld3044:48-439
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