VfL Bochum auf Twitter & Facebook

Unser Service... VfL-Artikel exklusiv auf Twitter @westline_vfl und Facebook

VfL Bochum
Ein Jahr im Amt: Die Bilanz von Robin Dutt

Robin Dutt. (Foto: Schulte)
10

Vor exakt einem Jahr trat Robin Dutt sein Amt als Cheftrainer des VfL Bochum an. Was hat sich seither verändert? Und was gibt es noch zu tun? Eine Bilanz. 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Als Robin Dutt vor einigen Tagen zur Pressekonferenz bei einem Bochumer Traditionsunternehmen erschien, stellte er fest: "Ich bin jetzt schon so lange beim VfL, dass sich die Termine wiederholen." Und tatsächlich: Vor genau einem Jahr nahm der 54-Jährige seine Arbeit an der Castroper Straße auf. 

westline blickt deshalb auf das erste Amtsjahr  on Robin Dutt zurück: 

Wie er zum VfL kam: Zwischen Juli 2017 und Februar 2018 beurlaubte der VfL gleich drei Trainer, aus unterschiedlichen Gründen passte es nicht mehr. Neu-Manager Sebastian Schindzielorz war erst frisch im Amt, als er direkt mit der Suche nach einem Retter und Entwickler beauftragt war. Gesucht und gefunden hat er einen erfahrenen Trainer, der ruhig und sicher auftritt, der die Mannschaft endlich in den Griff bekam. Perfekt war vor allem die Verbindung zu Co-Trainer Heiko Butscher, der die Spieler und den Verein bereits kannte und den Einstieg für Dutt enorm erleichtert hat. Kennengelernt haben sie sich während ihrer gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg.  

Wie er sich einfügte: Als „wunderbar normal“ bezeichnete Robin Dutt den Klub und das Umfeld in einem Interview, und genau das trifft auch auf ihn selbst zu. Bei öffentlichen Auftritten wirkt er tiefenentspannt und geerdet, auch intern hat er eine gesunde Mischung aus Nähe und Distanz gefunden. Dutt bildet mit seinem Trainerteam, das er nicht selbst mitgebracht, sondern übernommen hat, eine echte Einheit. Die Konsequenz: Auch sportlich wurden Fortschritte schnell sichtbar. Der eindrucksvoll erreichte Klassenerhalt im Vorjahr und ein ordentlicher Start in die neue Saison führten sogar zur Vertragsverlängerung.

Was er verändert hat: Dank seiner souveränen, reflektierten und kommunikativen Arbeitsweise genießt der Fußballlehrer die Anerkennung der Spieler und sorgt für ein angenehmes Arbeitsklima. Das war in Bochum nicht immer so. Taktisch meidet Dutt waghalsige Experimente, probiert zwar Neues, setzt aber oft auf Altbewährtes. Sein 4-2-3-1-System mit einer flexiblen Offensive bildet die Basis, personell wird selten rotiert. Das hat zu einem ansehnlichen Fußballstil geführt, geprägt von Ballbesitz, Engagement und hoher Laufbereitschaft. Mit seiner Amtsübernahme hat sich die Mannschaft spürbar stabilisiert, Ausreißer gibt es trotzdem noch. Saisonübergreifend holte Dutt 52 Punkte nach 34 Spieltagen. 

Was er meistern muss: Ausgerechnet zum Dienstjubiläum befindet sich der VfL in einer Art Mini-Krise. Der Jahresstart verlief nicht so wie erhofft, die Auftritte gegen Duisburg, Sandhausen und Paderborn waren in Summe enttäuschend. Individuelle Fehler kosteten schon mehrfach Punkte, Konzentration, Biss und Tempo fehlten bisweilen. Dutt spricht deshalb Klartext, aber nur intern und ohne Kraftausdrücke. Platz sieben bleibt das Minimalziel. Gefordert ist Dutt vor allem im Sommer, wenn auf mehreren Positionen ein Umbruch droht. Dann muss es ihm gelingen, auch jüngere Spieler besser einzubauen.


Lade Umfrage...
(Grafik: westline, Foto: Tim Kramer)

 


Lade Forenbeiträge...

Nächstes Liga-Spiel

2. Liga, 23. Spieltag
VfL Bochum - Holstein Kiel
Samstag, 23. Februar, 13 Uhr
Zweitliga-Spielplan | VfL-Spielplan
Kader | Forum

VfL-Termine

Derzeit keine Termine

Tabelle

22. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6St. Pauli2236:32437
7Holstein2241:301136
8Bochum2232:31130
9Regensburg2233:33030
10Gr. Fürth2224:40-1628

VfL Bochum