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Ein Jahr im Amt: Die Schindzielorz-Bilanz

(Foto: Tim Kramer)
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Vor exakt einem Jahr trat Sebastian Schindzielorz sein Amt als Manager des VfL Bochum an. Was hat sich seither verändert? Und was gibt es noch zu tun? Eine Bilanz. 

An den Abend des 7. Februar 2018 haben viele Fans des VfL Bochum noch intensive Erinnerungen. Relativ spät, genau genommen um 21.13 Uhr, informierte der Klub über die Freistellung von Manager Christian Hochstätter und Trainer Jens Rasiejewski. Noch an diesem Abend wurde Sebastian Schindzielorz als Nachfolger von Hochstätter inthronisiert – am nächsten Morgen nahm er dann offiziell seine Arbeit auf.

westline blickt deshalb auf das erste Amtsjahr zurück. 

Wie er zum VfL kam: Schindzielorz wechselte schon früh zum VfL. Mit neun Jahren kam er aus Polen nach Deutschland, sein Vater meldete ihn in der Jugendabteilung an. Es folgten 15 Jahre im blau-weißen Trikot, sein Profidebüt inklusive. Die emotionale Bindung merkt man ihm bis heute an. Nach seiner aktiven Zeit landete „Sesi“ dann wieder an der Castroper Straße. Ansgar Schwenken, damals noch Finanzvorstand, besorgte ihm ein Praktikum. Schindzielorz stieg zum Chefscout und Hochstätter-Assistenten auf, war viel unterwegs und erhielt wichtige Einblicke. Der Aufsichtsrat zögerte keine Sekunde und ernannte den Ex-Profi im Februar 2018 sofort zum neuen Manager. 

Wie er sich einfügte: Für den zweifachen Familienvater ist es der erste Job in verantwortlicher Position. Die ersten Wochen waren turbulent, geschuldet war dies aber auch den Hinterlassenschaften seines Vorgängers. Schindzielorz wurde schnell akzeptiert, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereins. Anfangs wirkte er noch zurückhaltend, gewann aber Schritt für Schritt an Sicherheit. Wichtig: Die Trainersuche, seine erste große Aufgabe, war schnell beendet, mit Dutt wurde eine passende Lösung gefunden. Sportlich lief es besser als erwartet, der Klassenerhalt gelang und der VfL Bochum war wieder auf Kurs.

Was er verändert hat: Mit Sebastian Schindzielorz ist endlich Ruhe eingekehrt. Der 40-Jährige poltert nicht herum, schon gar nicht öffentlich. Unaufgeregt erledigt er seine Arbeit, die Organisation ist verbessert. Der neue Manager kümmert sich um viele Details, Pannen wie bei vergangenen Auswärtsfahrten oder im Trainingslager sollen sich nicht wiederholen. Mit seinen bisherigen Transfers, sechs an der Zahl, hat er bewiesen, auch nach kreativen Lösungen zu suchen. Alle kamen aus unterschiedlichen Ligen, drei davon aus Österreich, Belgien und England. Kaderlücken wurden erkannt und geschlossen. Schindzielorz achtet auch auf passende Charaktere. Ebenfalls interessant: Neue Verträge laufen langfristig, oft über drei Jahre. 

Was er meistern muss: Selbst Klubs wie Heidenheim oder Bielefeld zahlen mittlerweile höhere Spielergehälter, Union Berlin ist wirtschaftlich schon fast enteilt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Anspruch in Bochum unverändert hoch bleibt, der Aufstieg bleibt perspektivisch das Ziel. Diesen Vorstellungen muss Schindzielorz im Sommer gerecht werden. Zehn Verträge laufen aus, Leistungsträger könnten ablösefrei gehen, Jan Gyamerah ist bereits weg. Der Kader muss weiter verjüngt, aber auch verstärkt werden. Ohne zusätzliche Mittel ist das eine große Herausforderung. Gelingen kann dies nur mit klugem Scouting – ein Bereich, in dem sicher noch Potenzial schlummert.


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9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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