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0:2 in Berlin
Frustrierende Parallelen beim VfL Bochum

(Foto: Eibner Pressefoto)
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Auch beim Auswärtsspiel in Berlin hat sich der VfL Bochum um den verdienten Lohn seiner Arbeit gebracht. Spielerisch war der Auftritt zeitweise überzeugend, doch am Ende schoben die Beteiligten wieder jede Menge Frust.

Erinnerungen an den vergangenen Montag kamen beim VfL Bochum nach der 0:2-Niederlage bei Union Berlin ganz automatisch auf. Schon im Heimspiel gegen St. Pauli war die Mannschaft aus dem Revier über weite Strecken, das Ende ist bekannt. Wirklich besser lief es auch an der Alten Försterei nicht. Zumindest in der ersten Halbzeit überzeugten die Gäste, Torabschlüsse endeten aber wahlweise am Pfosten, in den Händen von Keeper Gikiewicz oder in der Fankurve der Berliner. "Parallelen zwischen den beiden Partien lassen sich nicht leugnen", bestätigte auch Trainer Robin Dutt diesen Eindruck.

Gleichwohl betonte der Fußballlehrer, dass ihm die ersten 45 Minuten in der Hauptstadt sogar noch besser gefallen haben als der Auftritt zuletzt. "Wir waren noch dominanter und konzentrierter, auch defensiv stabil. Eigentlich so, wie wir uns das vorstellen", lobte Dutt seine Mannschaft. Doch das große Aber folgte sogleich. Denn erneut standen Aufwand und Ertrag in keinem gesunden Verhältnis zueinander. "Das ist absolut frustrierend. Immer wieder werden wir für unsere gute Spielanlage gelobt, belohnen uns aber nicht dafür", ärgerte sich Urgestein Patrick Fabian, der zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an spielen durfte.

Zweifelhafter Elfmeter

Nicht neu war hingegen der Verlauf der zweiten Halbzeit. Union wurde stärker, der VfL kam nur noch selten in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Dass ausgerechnet ein Elfmeter die Niederlage einleitete, passte ein wenig ins Bild. Ob Schiedsrichter Jöllenbeck die leichte Attacke von Hoogland gegen Polter tatsächlich hätte ahnden müssen, wollte Trainer Robin Dutt jedenfalls nicht hinterfragen. "Unnötig ist jedes Foul, das ohne eine unmittelbare Torgefahr begangen wird", hielt sich der 53-Jährige mit einer genauen Einschätzung zurück und betrachtete eher die Folgen: "Wir haben Union damit komplett in die Karten gespielt."

Dass der VfL in der Schlussphase mit Görkem Saglam nur noch eine offensive Alternative einwechseln konnte, erschwerte die Aufholjagd zusätzlich. "Natürlich hätte ich mir mehr Optionen für die Bank gewünscht. Aber ich bezweifle, dass wir das Spiel dann plötzlich gewonnen hätten", stellte Dutt auf Nachfrage klar. Eher sei der Ausfall von möglichen Kandidaten wie Robbie Kruse, Sebastian Maier oder Silvere Ganvoula "in Summe ein Problem." Als Alibi für die fünfte Saisonniederlage sollte die Personalsituation aber nicht herhalten.

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29.01.2019
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7Paderborn1842:301228
8Bochum1828:23527
9Regensburg1831:28326
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