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Hochverdienter Heimsieg
Furioses 6:0! VfL Bochum schießt Ingolstadt aus dem Stadion

(Foto: dpa)
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Der VfL Bochum srpingt auf den zweiten Tabellenplatz. Bei einem furiosen und nie gefährdeten 6:0-Erfolg zeigte der Revierklub gegen den FC Ingolstadt über 90 Minuten begeisternden Offensivfußball.

An dieses Fußballspiel werden sich die Fans des VfL Bochum wohl noch längere Zeit zurückerinnern. Dank eines Blitzstarts mit drei Toren nach nur zwanzig Minuten spielte sich die Mannschaft von Trainer Robin Dutt früh in einen Rausch, ließ zu keinem Zeitpunkt locker und erzielte am Ende den höchsten Heimsieg seit fast sieben Jahren.

Hinterseer trifft vom Punkt 

Bochums Chefcoach hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum Auswärtsspiel in Paderborn auf zwei Positionen verändert. Stefano Celozzi musste für Jan Gyamerah weichen, außerdem feierte Neuzugang Sebastian Maier anstelle von Milos Pantovic sein Startelfdebüt. Der Südkoreaner Chung Yong Lee, vor rund einer Woche verpflichtet, nahm zunächst auf der Bank Platz und sah von dort, wie seinen neuen Teamkollegen ein perfekter Start gelang.

Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, als die Bochumer für ihren Offensivgeist belohnt wurden. Tom Weilandt war in den Strafraum eingedrungen und von Ingolstadts Lucas Galvao regelwidrig gestoppt worden, Schiedsrichter Robert Kempter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Lukas Hinterseer schnappte sich den Ball und verwandelte halbhoch ins linke Eck (4.). Beinahe hätte der Österreicher sogar nachgelegt. Sein Kopfball nach einer Flanke von Danilo Soares flogan den linken Außenpfosten (5.).

Torreigen war eröffnet

Doch lange sollte sich der VfL über diese vergebene Chance gar nicht ärgern. Nach einer traumhaften Direktpass-Kombination über Maier und Weilandt landete der Ball bei Robbie Kruse, der aus knapp 25 Metern einfach mal abzog, Keeper Marco Knaller auf dem falschen Fuß erwischte und damit das schnelle und zugleich verdiente 2:0 erzielte (13.).

Die Spielfreude war den Bochumern förmlich anzusehen, und sie nutzten jede Gelegenheit, die löchrige Defensive der Oberbayern vor weitere Herausforderungen zu stellen. Ein erneut feines Zusammenspiel machte den Bochumer Blitzstart schließlich perfekt. Lukas Hinterseer legte eine hohe Hereingabe von Kruse lehrbuchmäßig auf Tom Weilandt ab, der den Ball direkt nahm und aus rund 20 Metern zum 3:0 ins Ingolstädter Tornetz zimmerte (19.). 

Bochum blieb dominant

Der VfL behielt auch in der Folge die Kontrolle über das Spiel. Nur wenige Aktionen der Gäste brachten die Bochumer Abwehr kurzzeitig in Bedrängnis, ansonsten zeigten die Schanzer für einen selbsternannten Aufstiegsaspiranten erschreckend wenig. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an den eindeutigen Kräfteverhältnissen. Zwar musste VfL-Torwart Manuel Riemann einmal in höchster Not gegen den heraneilenden Osayamen Osawe parieren (54.), doch es blieb die einzig gefährliche Chance für die indisponierten Ingolstädter.

Weitere Beleg hierfür ergaben sich schon in den folgenden Minuten. Erst sah Lucas Galvao nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (57.), anschließend nutzte der VfL die noch viel größeren Lücken für weitere Torerfolge. Zunächst verwertete Lukas Hinterseer eine Maßflanke von Robbie Kruse per Kopf zum 4:0 (62.), nur vier Minuten später trat der ehemalige Ingolstädter zum zweiten Mal an den Elfmeterpunkt und verwandelte erneut sicher ins linke Eck (66.). Danilo Soares war zuvor gewoult worden. 

Die Bochumer Festspiele gingen allerdings noch weiter. Der mittlerweile eingewechselte Chung Yong Lee trat eine scharfe Ecke, die genau auf dem Fuß von Kapitän Anthony Losilla landete. Der Franzose hatte aus kurzer Distanz keine Mühe mehr, das halbe Dutzend zu vollenden und damit den Schlusspunkt zu setzen (78.).

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

 


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