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0:1 in Flensburg
Harte Landung bei Weiche: VfL Bochum fliegt aus dem DFB-Pokal

(Foto: dpa)
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Die Bochumer Pokalsaison ist nach nur einem Spiel schon wieder beendet. Am Sonntag flog der VfL beim Regionalligisten Weiche Flensburg mit einer 0:1-Niederlage aus dem Wettbewerb.

Das Gesicht von Robin Dutt sprach Bände: Schon während der Partie verfinsterte sich die Miene des Bochumer Cheftrainers zusehends – nach dem Schlusspfiff dürfte sich seine Laune ganz sicher nicht verbessert haben. Nach einer enttäuschenden Leistung seiner Mannschaft genügte dem Viertligisten aus Flensburg ein genialer Moment, um in die nächste Pokalrunde einzuziehen.  

Flensburger Effizienz

Doch der Reihe nach: Dutt und sein Trainerteam hatten die Startelf im Vergleich zum Ligaspiel gegen Duisburg auf einigen Positionen verändert. Felix Dornebusch hütete das Tor, Timo Perthel verteidigte hinten links, auch Vitaly Janelt, Tom Weilandt und Silvere Ganvoula durften sich von Beginn an beweisen. Neben Sebastian Maier und Sidney Sam musste kurzfristig auch Robbie Kruse passen, er verbrachte den Sonntag bei seiner hochschwangeren Frau.

Der Ausfall der kompletten Kreativabteilung sollte sich auch unmittelbar auf das Spiel auswirken. Der VfL kontrollierte zwar die Partie, doch die rund 500 mitgereisten Bochumer mussten bis zur 22. Spielminute warten, bis sie die erste nennenswerte Torchance zu sehen bekamen. Lukas Hinterseer hatte von der Strafraumkante abgezogen und den Ball nur knapp vom rechten Lattenkreuz vorbeigezogen. Milos Pantovic legte mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel nach (23.), eine wirkliche Drangperiode entstand in der Folge allerdings nicht. Der VfL machte aus seinem Ballbesitz zu wenig, spielte zu kompliziert oder ungenau, in den Umschaltbewegungen fehlte das Tempo.

Den Gastgebern genügte tatsächlich eine einzige Torchance, um den Favoriten zu ärgern. Nach einem Heber von Florian Meyer bugsierte Kevin Schulz den Ball mit dem rechten Knie über Felix Dornebusch hinweg zum 1:0 ins Bochumer Tor (34.). Zwar waren die Gäste noch vor der Pause um eine Antwort bemüht, doch Ganvoula vergab in der 41. Minute völlig freistehend aus kurzer Distanz.

Bochumer Harmlosigkeit

Die Bochumer Schwächen in der Offensive blieben auch nach dem Seitenwechsel eklatant. Das Angriffsspiel war leicht ausrechenbar, der VfL rannte zwar an und das Spiel fand nur noch in der Flensburger Hälfte statt, doch bis auf zwei, drei Torabschlüsse, allesamt von Silvere Ganvoula, geschah nicht mehr viel. Selbst in der Schlussphase präsentierten sich die Bochumer erschreckend harmlos, ohne zündende Ideen oder gefährliche Abschlüsse. Auch die Nachspielzeit von fünf Minuten half dem VfL bei seinen Bemühungen nicht mehr – wie schon vor zwei Jahren muss der VfL bereits nach der ersten Pokalrunde die Segel streichen.

 


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34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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