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VfL Bochum
Hopp oder top? Bochumer Jahresendspurt hat es in sich

(Foto: dpa)
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Am spielfreien Wochenende konnten die VfL-Profis die Füße hochlegen. Mit dem Trainingsstart am Montag ist nun der Jahresendspurt eingeläutet.

Das Bochumer Fußballjahr 2018, das turbulent begann, dann aber mit beachtenswertem Erfolg weiterlief, neigt sich dem Ende entgegen. Fünf Spiele stehen noch auf dem Programm, ehe sich Mannschaft, Trainer und Verantwortliche in den rund zweiwöchigen Weihnachts- und Winterurlaub verabschieden. Vieles deutet darauf hin, dass schon vorher die Weichen für die Restsaison gestellt werden: Kann der VfL so viele Punkte sammeln, dass im Frühjahr ein Angriff auf die oberen Tabellenplätze tatsächlich noch möglich ist? Oder landet der VfL zum Jahreswechsel irgendwo im Mittelfeld? Die anstehenden Spiele haben es in sich. Ein Überblick:

Spiel 1: Erzgebirge Aue – Samstag, 24.11., 13 Uhr – Vonovia Ruhrstadion

Ein vermeintlicher Pflichtsieg könnte bereits an diesem Samstag eingefahren werden. Doch Vorsicht: Nicht zu Unrecht betont Trainer Robin Dutt praktisch jede Woche, wie ausgeglichen die Liga doch sei. Leichte Aufgaben gibt es also nicht. Für den VfL wäre ein Dreier trotzdem wichtig, auch für die Stimmungslage im Umfeld. Ein Erfolgserlebnis würde zudem zwei Serien durchbrechen: Zum einen könnte der VfL erstmals in dieser Saison zwei Pflichtspielsiege in Folge einfahren. Und zum anderen tun sich die Bochumer schwer damit, zwei aufeinanderfolgende Heimspiele zu gewinnen: Seit dem Abstieg 2010 gab es acht Anläufe, nur einer davon war erfolgreich.

Spiel 2: 1. FC Magdeburg – Sonntag, 2.12., 13.30 Uhr – MDCC-Arena

Der Aufsteiger könnte am ersten Adventssonntag eine echte Wundertüte sein. Denn erst vor wenigen Tagen hat es in Magdeburg einen Trainerwechsel gegeben. Der ehemalige Bochumer Michael Oenning, der von 2007 bis 2008 die A-Junioren des VfL trainiert hat, ist neuer Chefcoach in der Landeshauptstadt. Folglich absolviert der 53-Jährige gegen seinen Ex-Klub zwar nicht sein erstes Spiel, feiert aber seine Heimpremiere. Genau da liegt bislang auch die größte Schwäche des Fußballclubs, der im eigenen Hexenkessel noch keine Partie gewinnen konnte. Übrigens: Bochumer Schlachtenbummler lernen nicht nur ein neues Stadion, sondern auch einen neuen Gegner kennen. Denn ein Pflichtspiel gegen den früheren DDR-Meister hat es bislang noch nie gegeben.

Tabelle

22. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6St. Pauli2236:32437
7Holstein2241:301136
8Bochum2232:31130
9Regensburg2233:33030
10Gr. Fürth2224:40-1628

Spiel 3: FC St. Pauli – Montag, 10.12., 20.30 Uhr – Vonovia Ruhrstadion

Begeistert dürften die VfL-Fans sicher nicht sein: Schon zum dritten Mal in dieser Hinrunde muss ihre Mannschaft an einem Montag spielen, auch das abschließende Heimspiel gegen die Kiezkicker wurde so gelegt. Trotzdem dürfte die Zuschauerzahl die Bilanz der vergangenen zwei Abendspiele überschreiten, die Partie ist längst zum Kultduell geworden. Auch sportlich hält sie jede Menge Spannung bereit. Besonders interessant: Bislang hat der VfL alle fünf Saisonsiege gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte geholt. St. Pauli ist derzeit auf Rang 4 platziert und wäre der erste Gegner aus den Top Ten, den der VfL schlagen würde.

Spiel 4: Union Berlin – Samstag, 15.12., 13 Uhr – Stadion an der Alten Försterei

Am dritten Adventswochenende kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, die die längste Zeit ununterbrochen zweitklassig spielen: Union seit 2009, Bochum seit 2010. Auch die Zukunftsambitionen sind vergleichbar: Beide Klubs wollen perspektivisch ins Fußball-Oberhaus. Auch aus finanziellen Gründen sind die Berliner derzeit aber einen kleinen Schritt weiter und in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Im Duell um Platz drei wäre ein Bochumer Auswärtssieg in Köpenick ein möglicher Meilenstein. Ohnehin steht ja noch Wiedergutmachung auf dem Programm: Den bislang wohl schwächsten Auftritt unter Trainer Robin Dutt gab es in der Vorsaison gegen Berlin.

Spiel 5: 1. FC Köln – Freitag, 21.12., 18.30 Uhr – RheinEnergie Stadion

Tatsächlich startet die Rückrunde noch vor Weihnachten – und zwar mit dem Westschlager gegen Köln. Mit 0:2 hat der VfL das Hinspiel verloren, dem Meisterschaftsfavoriten aus der Domstadt aber mächtig Paroli geboten. Die Begegnung mit dem FC komplettiert den anspruchsvollen Jahresabschluss. Auch wenn der VfL in dieser Partie tatsächlich der Außenseiter sein dürfte, haben Kontrahenten wie Heidenheim (1:1) und Duisburg (1:2) bereits gezeigt, dass das Stadion in Müngersdorf definitiv noch keine Festung ist. Zumal es reichlich Unterstützung aus dem Revier geben wird: Schon jetzt wurden 3.800 Gästekarten in Bochum verkauft – und Nachschub ist bereits unterwegs.

Spielplan

15.02.2019
SC Paderborn 07
3:2
1. FC Köln
SV Sandhausen
1:1
SV Darmstadt 98
16.02.2019
1. FC Heidenheim
2:2
Hamburger SV
FC Ingolstadt 04
2:1
VfL Bochum 1848
FC St. Pauli
1:2
FC Erzgebirge Aue
MSV Duisburg
2:3
1. FC Union Berlin
17.02.2019
Arminia Bielefeld
1:3
1. FC Magdeburg
Holstein Kiel
2:2
SpVgg Greuther Fürth
Dynamo Dresden
0:0
SSV Jahn Regensburg

 


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7Holstein2241:301136
8Bochum2232:31130
9Regensburg2233:33030
10Gr. Fürth2224:40-1628

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