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Geringere Einnahmen?
VfL Bochum droht im TV-Ranking abzurutschen

(Foto: Tremark)
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Der VfL Bochum kämpft im Saisonendspurt vor allem noch um wichtige Fernsehgelder. Aktuell schaut es nicht gut aus.  

Bangen Blickes dürften die Verantwortlichen des VfL Bochum auf die momentane Verteilung der Fernsehgelder schauen. Denn zwei Spieltage vor dem Ende der Saison ergibt sich ein Worst-Case-Szenario: Würde Paderborn aufsteigen, Ingolstadt über die Relegation die Klasse halten und der Abstand zu Heidenheim und St. Pauli unverändert bleiben, dann würde der VfL im sogenannten TV-Ranking abrutschen – und ab Sommer mehr als eine Million Euro weniger kassieren als noch in dieser Saison.

Dabei bleibt die Berechnungsgrundlage unverändert komplex. 70 Prozent der nationalen Medieneinnahmen verteilt die DFL auf Grundlage einer Fünfjahrestabelle. Weitere 23 Prozent werden in leicht veränderter Form vergeben, auch dabei sind die letzten fünf Spielzeiten entscheidend. Fünf Prozent gibt es für die langfristige Entwicklung des Klubs, den Rest für die Förderung von Nachwuchsspielern.

Vor allem die ersten beiden „Säulen“ sind also wichtig – und genau die bereiten dem VfL momentan Sorgen. Denn darüber erhält der Revierklub derzeit rund 11,3 Millionen Euro. Bliebe die aktuelle Tabellenkonstellation unverändert, würden künftig nur noch etwas mehr als 10 Millionen Euro auf das Bochumer Konto fließen.

Woran das liegt, erklären wir im Folgenden:

Faktor St. Pauli: Ausgerechnet der kommende Gegner droht im TV-Ranking vor dem VfL Bochum zu landen. Bei einem Abstand von fünf Tabellenplätzen – so ist es aktuell – würde St. Pauli den VfL überholen, bei vier gleichziehen, ab drei oder weniger würde Bochum vorne bleiben. Dabei geht es um rund 700.000 Euro. Ein Sieg am Sonntag ist also Pflicht.

Faktor Heidenheim: Auch dieser Rückstand muss noch verkürzt werden, und zwar von momentan sechs auf maximal fünf Tabellenplätze. Sonst würden die Bochumer einen weiteren Rang in der TV-Wertung abrutschen. In Summe könnte der VfL also 1,4 Millionen Euro liegen lassen, wenn Heidenheim und St. Pauli vorbeiziehen würden.

Faktor Aufstieg: Union oder Hamburg – einem der beiden Klubs sollte der VfL die Daumen drücken. Denn der SC Paderborn darf aus Bochumer Sicht keinesfalls aufsteigen. Denn bei einem Sprung in die Bundesliga würde der SCP im TV-Ranking automatisch vorbeiziehen. Das würde zwar nur einen Teil der Wertung betreffen, der VfL würde aber knapp 500.000 Euro weniger kassieren.

Faktor Abstieg: Auch der Klassenerhalt des FC Ingolstadt würde dem VfL nicht in die Karten spielen. Denn dann blieben die Schanzer im TV-Ranking ebenfalls vor Bochum. Das wäre zwar kein Verlust im Vorjahresvergleich, doch abermals knapp 700.000 Euro Haben oder Nicht-Haben.

Zum Verständnis: Für alle 36 Erst- und Zweitligisten steht in der neuen Saison insgesamt mehr Geld als bislang zur Verfügung. Deshalb sind die Zahlen der aktuellen und der neuen Saison nur bedingt miteinander vergleichbar. Zu ergänzen sind außerdem noch TV-Einnahmen, die der VfL für die langfristige Entwicklung des Klubs (ca. 1,5 Millionen Euro) und für den Einsatz von Nachwuchsspielern (noch nicht kalkulierbar) erhält.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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