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Bochumer Freude
Mit Schal und Selfies: So bejubelt Grönemeyer den VfL-Sieg

(Foto: dpa)
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Nach langem Warten löste er sein Versprechen ein: Herbert Grönemeyer sang vor dem VfL-Heimspiel gegen Fürth live seinen Bochum-Song. Ausgelassen bejubelte er später den Sieg.

Für einige VfL-Mitarbeiter waren die Tage vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth noch stressiger als sonst. Der spontane Auftritt von Herbert Grönemeyer, der sich erst Mitte der vergangenen Woche abgezeichnet hatte, erforderte besondere Maßnahmen. Ein gutes Beispiel: Um den Klang zu verbessern, wurden im Stadion sechs zusätzliche Lautsprecher aufgestellt. Die Extra-Boxen wurden am Samstag für die Live-Show getestet. Nichts sollte schiefgehen.

Unruhig wurden einige Verantwortliche am Sonntag trotzdem, denn Grönemeyer nahm einen späteren Flieger; auf einen Besuch im Schauspielhaus, das am Vorabend mit einem Festakt den 100. Geburtstag beging, verzichtete er. Dafür hatten die Mitarbeiter in den Kassenhäuschen am Stadion deutlich mehr zu tun. Mit 16.000 Besuchern hatte der Verein kalkuliert, 17.344 wurden es am Ende. Wie viele vor allem wegen Grönemeyer kamen, lässt sich nur schwer beziffern. Geschätzt waren es zwei-, vielleicht auch dreitausend Neugierige.

Und sie erlebten nicht nur ein spannendes Zweitligaspiel, das der VfL mit 3:2 gewann, sondern auch einen gut aufgelegten Fußballfan. Gegen 13.15 Uhr betrat Grönemeyer den Stadionrasen, begrüßte Trainer Robin Dutt, erfüllte die Wünsche der Fotografen – und legte los. Zum ersten Mal seit fast 13 Jahren sang der berühmteste Sohn der Stadt seine Bochum-Hymne live vor einem Heimspiel des VfL. 2006 endete das Spiel mit einem Debakel, Werder Bremen gewann mit 6:0. „Ich hoffe, dass ich heute mehr Glück bringe“, rief Grönemeyer ins Mikro und erntete Applaus.

Grönemeyer als Glücksbringer

Dass er bei seinem Fünf-Minuten-Auftritt nicht auf die Instrumentalvariante von "Bochum" setzte, irritierte jedoch einige Fans. Stellenweise klang es etwas schräg, weil parallel zur Live-Stimme auch die Studioversion lief. Aber auch mit Playback überzeugte Grönemeyer und begeisterte das ganze Stadion – auch, weil es sportlich rasant weiterging. Grönemeyer nahm während der Partie auf der Pressetribüne Platz, kommentierte das Spiel für den Bundesliga-Kanal von Amazon Music. Ausgestattet mit Schal und VfL-Mütze, bejubelte er die Bochumer Treffer, speziell nach der Entscheidung durch Hinterseer in der 90. Minute schrie er ins Mikrofon und feierte ausgelassen den Sieg.

Schon zuvor, als die Fans den Klassiker „Steht auf für den VfL“ anstimmten, sprang Grönemeyer auf und machte mit. Ihm gefiel es so gut, dass er nach dem Abpfiff gar nicht mehr gehen wollte. Als die allermeisten Zuschauer schon verschwunden waren, stand Grönemeyer immer noch an seinem Platz, schrieb Autogramme und machte Selfies. Auch Chefcoach Robin Dutt war begeistert und sagte: „Jetzt muss ihn nur noch jemand überzeugen, dass er als Glücksbringer häufiger kommen soll.“ Allem Aufwand zum Trotz, hätte beim VfL wohl niemand etwas dagegen…

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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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