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Zweite Pleite in Folge
Nächster Rückschlag: VfL Bochum kassiert 1:2 gegen Paderborn

(Foto: dpa)
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Bochum – Das wird wohl nichts mehr mit dem dritten Platz für den VfL Bochum: Am Samstag setzte es gegen den SC Paderborn eine 1:2 (0:2)-Niederlage, die zweite in Folge. Auch weil der VfL gegen den Aufsteiger lange kein echtes Mittel fand, ist die Ernüchterung groß.

VfL-Coach Robin Dutt veränderte seine Startaufstellung gegenüber dem bitteren 0:3 in Sandhausen auf drei Positionen: Robbie Kruse und Chung Yong Lee spielten erstmals seit ihren Abstechern zum Asien-Cup wieder von Beginn an, für sie nahmen Simon Zoller auf der Bank, der verletzte Tom Weilandt auf der Tribüne Platz. Patrick Fabian gesellte sich nach seinen Rippenbrüchen zu ihm, an seiner Stelle verteidigte Dominik Baumgartner.

Was sie erlebten, war schon nach 30 Sekunden ernüchternd: Obwohl Bochum den Anstoß hatte, gab Blau-Weiß den Ball umgehend per Einwurf zu den Gästen. Deren Offensivmann Kai Pröger nutzte im Vorwärtsgang die großen Freiräume, über Umwege landete der Ball bei Ben Zolinski – und der traf sehenswert zum 1:0 (1.). Zwei Minuten später war eigentlich schon das 1:1 fällig, doch Robert Tesche köpfte einen Lee-Eckball an die Latte (3.).

Paderborn hat die besseren Chancen...

Das Tempo blieb hoch, doch die Abschlüsse zu unpräzise. Für den VfL hatten Kruse (11.) als auch Anthony Losilla (13.) den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, die Tempogegenstöße der Gäste bekam Bochum wiederum schwer verteidigt – Kai Prögers Schuss wurde kurz vor knapp noch geblockt (16.). Noch näher war Sebastian Vasiliadis zum 2:0, dessen Flachschuss Manuel Riemann sehenswert aus dem linken Eck fischte (21.).

Bochum ackerte, die Großchancen aber waren nach schnellen Kontern beim SCP. So etwa bei Sven Michel, der nach 33 Minuten die Unterkante der Latte traf – das erste große Glück für die Gastgeber. Zum zweiten Mal zitterte der VfL, als Bernard Tekpetey freistehend verzog (45.). Dann klingelte es folgerichtig erneut, aber unter gütiger Mithilfe von Dominik Baumgartner: Sven Michel stibitzte ihm das Leder bei einem zu kurzen Rückpass, war auf und davon und erzielte quasi mit Pausenpfiff das 2:0. Ein Pfeifkonzert begleitete den VfL Bochum anschließend in die Kabine.

Erst in der Schlussphase wird's spannend

Ohne sich personell zu verändern, aber mit gehörig Wut im Bauch startete Bochum höchst engagiert in die zweiten 45 Minuten und zwang Paderborn gerade nach Standardsituationen zu hektischen Rettungsaktionen. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, und Robbie Kruse hatte ihn nach feiner Kombination auf dem Fuß, Zingerle parierte (61.). Nun brachte Trainer Robin Dutt mit Sebastian Maier und Simon Zoller neue Offensivpower - auf dem Feld aber gelang es Paderborn wieder besser, die Hausherren vom Torerfolg fernzuhalten.

So plätscherte das Geschehen vor sich hin - bis Bochum das Spiel plötzlich wieder scharf machte: Lee brachte eine Flanke von links, Zoller verlängerte und Hinterseer drückte das Leder - möglicherweise minimal im Abseits - über die Linie (79.). Eine wilde Schlussphase begann, in der Schiedsrichter Robert Kempter alle Hände voll zu tun hatte und dabei das Heimpublikum gegen sich aufbrachte.

Paderborn wankte gehörig, fiel aber auch in den vier Minuten Nachspielzeit nicht. Eine bittere Pille für den VfL, der mit sieben Zählern Rückstand seine Aufstiegshoffnungen vorerst beiseite legen muss.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Regensburg3044:42245
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538

 


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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Regensburg3044:42245
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
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