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Offensiv-Trio fehlte in Dresden: Tendenz Abschied

(Foto: dpa)
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22 Profis waren fit, nur 18 konnten mitreisen: Die Personalentscheidungen vor dem VfL-Spiel in Dresden könnten ein Fingerzeig für den Rest der Saison sein. Und darüber hinaus...

Die Rolle rückwärts ist geglückt, zumindest in Teilen: Dass VfL-Coach Robin Dutt beim 2:2 in Dresden wieder auf die altbewährte Grundordnung und weitgehend bekanntes Personal gesetzt hat, war fast zu erwarten. Ein Experiment in der Vorwoche war krachend gescheitert, was allerdings nicht nur am Trainer, sondern auch an den Spielern auf dem Rasen lag. Folglich schaute Dutt in den vergangenen Tagen noch einmal ganz genau hin, um auszumachen, welche Profis den Ausweg aus der Krise wohl am ehesten finden würden.  

Baumgartner und Saglam

Dass Bochums Chefcoach bei der Auswärtsfahrt nach Dresden auf Abwehrspieler Dominik Baumgartner und das Offensiv-Trio Görkem Saglam, Silvere Ganvoula und Robbie Kruse verzichtete, war deshalb wenig überraschend – wobei es unterschiedliche Gründe waren, warum das Quartett in Bochum bleiben musste. Speziell bei Baumgartner sind es vor allem Anpassungsprobleme an das Zweitliganiveau, die dem Winterneuzugang aus Innsbruck zu schaffen machen. Der Innenverteidiger wirkte zuletzt unsicher und war an mehreren Gegentreffern beteiligt. Selbst der erhoffte Tempovorteil war in vielen Laufduellen kaum erkennbar. Der 22-Jährige benötigt offenbar noch Zeit, die ihm jedoch zugestanden wird.

Ob Görkem Saglam diese Geduld ebenfalls noch aufbringen wird, darf zumindest bezweifelt werden. Von einigen Fans immer wieder gefordert, schafft es das Bochumer Eigengewächs selbst in einer Phase, in der sich fast jeder versuchen darf, nicht einmal in den Kader. Nur 158 Einsatzminuten seit dem Amtsantritt von Robin Dutt legen den Verdacht nahe, dass der Trainer die Qualitäten des Spielmachers nicht allzu hoch einschätzt. Erschwerend kommt hinzu, dass es beim VfL keinen klassischen Zehner mehr gibt, folglich auch die passende Position fehlt. Saglam hat zuletzt erneut den Berater gewechselt und lässt für den Sommer bereits Alternativen prüfen. 

Ganvoula und Kruse

Anzeichen für eine mögliche Trennung gibt es auch bei Silvere Ganvoula. Für den Angreifer deutet derzeit wenig auf eine weitere Zusammenarbeit hin. Zu Saisonbeginn hatte der Leihstürmer vom RSC Anderlecht noch mit zwei Treffern überzeugen können und Hoffnungen geweckt, ein bislang unentdecktes Talent zu sein. Doch seither blieb dem 22-Jährigen oft nur die Jokerrolle – ohne wirklichen Erfolg. Zu offenkundig sind die technischen Schwächen und nur durch körperliche Wucht nicht zu kompensieren – ein Verzicht auf die vereinbarte Kaufoption ist wahrscheinlich.

Vorhersehbar ist auch der bevorstehende Abschied von Robbie Kruse. Längst hat der Australier, der in der Vorsaison noch mit Tempo und Torgefahr überzeugte, den Stammspieler-Status verloren. Schlimmer noch: Seine Körpersprache lässt immer wieder Zweifel an seiner Leistungsbereitschaft aufkommen. Schon im vergangenen Jahr kokettierte er mit einem Wechsel nach Japan. Dass Trainer Robin Dutt und sein Flügelstürmer nicht die allerbesten Freunde sind, ist sicher nicht entscheidend, kommt aber noch erschwerend hinzu. Ob Kruse in der Restsaison noch eine tragende Rolle einnehmen wird, ist eher unwahrscheinlich. 

 


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27. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
11Aue2633:35-232

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