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Duell im Westen
Paderborn gegen Bochum: Tempo trifft auf Routine

(Foto: dpa)
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Das Duell im Westen wird für den SC Paderborn und den VfL Bochum am Freitag (31.8., 18.30 Uhr, Benteler-Arena) zum Gradmesser. Gelingt den Ostwestfalen der nächste Heimsieg? Oder kann der Revierklub dagegenhalten und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen?

In Paderborn dürfte man sich an das bislang letzte Aufeinandertreffen zwischen dem heimischen SCP und dem VfL Bochum noch gerne zurückerinnern. Auf dem Weg ins Pokal-Viertelfinale schlug die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart auch den Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet, gewann am Ende mit 2:0. Schon in diesem Duell vor knapp zehn Monaten war abzusehen, dass den Paderbornern der Sprung zurück in die zweite Liga gelingen könnte. Mit Bravour meisterten sie ein halbes Jahr später den verdienten Aufstieg.

Auch in Bochum hat sich seither einiges getan. Auf Interimstrainer Jens Rasiejewski, der die Pokalniederlage Ende Oktober 2017 verantwortete, folgte Anfang des neuen Jahres Robin Dutt. Unter der Führung des Schwaben gelang äußerst souverän der Klassenerhalt und die Rückkehr in ruhigeres Fahrwasser. Selbst die Turbulenzen neben dem Platz sind seither verschwunden, die Mannschaft hat sich deutlich stabilisiert.

Doch wer hat für das Duell am Freitag die besseren Chancen? westline macht den Teamcheck:

Saisonstart: Trotz des Klassensprungs haben die Paderborner auch in der neuen Liga schon ihre Qualitäten unter Beweis stellen können. Nach der Auftaktpleite in Darmstadt (0:1) folgten ein Heimsieg gegen Regensburg (2:0) und zuletzt ein hart erkämpftes Unentschieden in Fürth, in Unterzahl und nach 0:2-Rückstand. Im Pokal gelang außerdem ein 2:1-Erfolg gegen Ingolstadt.

Für Bochum verlief der Saisonstart ebenfalls ordentlich. Die Pokalpleite in Flensburg (0:1) drückte zwar auf die Stimmung, die Siege gegen Duisburg (2:0) und Sandhausen (1:0) haben das Punktekonto in der Liga jedoch schon anwachsen lassen. Selbst gegen Köln, als der VfL seine bislang beste Leistung zeigte, war ein Erfolgserlebnis möglich. Doch der Bundesliga-Absteiger siegte schlussendlich mit 2:0.

Stärken: Das Paderborner Spiel ist geprägt von Tempo, Moral und Spielwitz. Trainer Steffen Baumgart lässt (untypisch für die zweite Liga) sehr offensiv spielen, meist in einem 4-4-2-System, zuletzt auch in einem 4-2-3-1 mit viel Druck auf den Gegner. Leistungsträger wie Sven Michel, Philipp Klement und Christopher Antwi-Adjej wurden in unteren Ligen clever gescoutet, im letzten Jahr aufgebaut und gehören fußballerisch bereits ins obere Segment der Liga. Auch bei Standardsituationen sind die Ostwestfalen oft gefährlich.

Die Gäste aus Bochum werden dieser Spielweise ein stabiles Grundgerüst entgegensetzen, vor allem in der Defensive mit sehr erfahrenen Kräften wie Anthony Losilla, Tim Hoogland und Robert Tesche. Seit dem Amtsantritt von Robin Dutt ist im 4-2-3-1 eine klare Struktur erkennbar, Ordnung im Abwehrverbund und der Anspruch, auch nach vorne einen gepflegten Ball zu spielen. Offensiv kommt es vor allem auf die individuelle Klasse von Robbie Kruse und Lukas Hinterseer an. Treffen sie, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der VfL als Sieger vom Feld geht.

Schwächen: Schon im Pokalspiel der Vorsaison war zu erkennen, dass die Gastgeber gerade dann zu knacken sind, wenn es gelingt, eine effektive Strategie gegen das Paderborner Mittelfeld- oder Angriffspressing zu entwickeln. Zuletzt offenbarten die Ostwestfalen auch Schwächen in der eigenen Chancenverwertung. 

Beim VfL hakt es derzeit vor allem in der Offensive. Zu umständlich agierte die Mannschaft gegen Sandhausen, zu ideenlos in Flensburg. Jedes Tor muss hart erarbeitet werden. Und: Dem Bochumer Spiel mangelt es an Tempo. Sind die schnellen Paderborner einmal enteilt, könnte es brenzlig werden.

Kader & Personal: Die Verantwortlichen der Ostwestfalen haben sich im Sommer keineswegs ausgeruht, sondern den bereits gut besetzten Kader weiter verstärkt. Von den Stammspielern muss am Freitag wohl lediglich der gesperrte Mohammed Dräger aussetzen. Doch der Konkurrenzkampf auf allen Positionen, die doppelt und nahezu gleichwertig besetzt sind, wird Trainer Steffen Baumgart die Suche nach einem Ersatz erleichtern. Neben Lukas Boeder ist auch Ben Zolinski eine denkbare Option.

Inwieweit Robin Dutt ebenfalls Umstellungen plant, ist noch nicht überliefert, aber eher unwahrscheinlich. Zum einen war der 53-Jährige mit der Darbietung gegen Sandhausen durchaus zufrieden, zum anderen fehlen ihm (noch) die Alternativen, vor allem in der Offensive. Neben Sidney Sam (Rotsperre) pausiert auch Spielgestalter Thomas Eisfeld (Knieprobleme). Ob Neuzugang Sebastian Maier nach einer Trainingspause sein Pflichtspieldebüt feiern wird, entscheidet sich erst kurzfristig.


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Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Holstein1630:22827
6Heidenheim1627:21626
7Bochum1625:19624
8Gr. Fürth1621:29-823
9Paderborn1633:28522

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Holstein Kiel
18:30
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18:30
Hamburger SV
15.12.2018
1. FC Union Berlin
13:00
VfL Bochum 1848
FC St. Pauli
13:00
SpVgg Greuther Fürth
SC Paderborn 07
13:00
Dynamo Dresden
16.12.2018
FC Erzgebirge Aue
13:30
SV Darmstadt 98
FC Ingolstadt 04
13:30
1. FC Heidenheim
SV Sandhausen
13:30
SSV Jahn Regensburg
17.12.2018
1. FC Köln
20:30
1. FC Magdeburg

 


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