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Tendenz bei Kruse
VfL Bochum: Schlechte Zeit für Vertragsgespräche

(Foto: dpa)
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Bei Jan Gyamerah, der im Sommer zum Hamburger SV wechselt, ist die Zukunftsfrage bereits geklärt. Doch beim VfL Bochum laufen neun weitere Verträge aus. Schnelle Entscheidungen sind nicht zu erwarten.  

Die Gegenwart meistern und die Zukunft gestalten, das ist derzeit die schwierige Aufgabe des VfL Bochum. Denn drei Pleiten in Folge führen nicht nur zu Diskussionen über die kommenden Aufgaben. Auch das große Ganze rückt in den Fokus, speziell dann, wenn es um die künftige Kadergestaltung geht. 

Wobei sich die sportliche Führungsriege offensichtlich geschworen hat, derzeit nur auf das nächste Spiel zu blicken. "Wir haben ständig die Diskussionen darüber, welcher Spieler geht und welcher bleibt. Ich bekomme das jede Woche aufgezählt. Ganz ehrlich: Jetzt müssen uns diese Leute auch überzeugen, dass sie auch hier bei uns bleiben wollen", sagte Manager Sebastian Schindzielorz nach der Pleite in Ingolstadt überraschend deutlich. Bedeutet: Wer jetzt Vertragsgespräche führen möchte, sollte sich besser einen anderen Zeitpunkt suchen. 

Schlechte Zeit für Vertragsgespräche

Interessant ist jedoch, dass von denen, die für die katastrophale erste Halbzeit in Ingolstadt verantwortlich waren, nur zwei Spieler keinen Vertrag für die neue Saison besitzen. Ob das nun gut oder schlecht ist, vermag jeder anders zu beurteilen. Lukas Hinterseer und Tom Weilandt, die der VfL gerne halten würde, fehlten oder wurden nur eingewechselt. Torwart Felix Dornebusch saß nur auf der Bank, Silvere Ganvoula war gesperrt und Patrick Fabian verletzt. Gleiches gilt für Tom Baack und Jannik Bandowski.

Wirklich beurteilen ließ sich also nur die Leistung von Sidney Sam und Robbie Kruse. Beide Flügelspieler haben reichlich Erfahrung auf dem Buckel, spielten sogar in der Champions League. Doch von diesem Potenzial war in Ingolstadt wenig bis gar nichts zu sehen. Immerhin: Vor allem Sam konnte man seine Bemühungen nicht absprechen. Ohnehin hat sich der 31-Jährige, klammert man die letzten beiden Spiele einmal aus, zu einer verlässlichen Kraft entwickelt, dem zwar nicht alles gelingen mag, der die zweite Liga aber längst angenommen hat. In seinem Fall liegt es wohl am VfL selbst, ob er den Vertrag im Sommer auslaufen lässt oder noch einmal verlängern will. 

Kruse ist kein Leistungsträger mehr

Anders gelagert ist der Fall bei Robbie Kruse. Seine Rückkehr vom Asien-Cup Ende Januar war mit großen Hoffnungen verbunden. Denn in seinem ersten Jahr beim VfL war der Australier ein Leistungsträger. Seine Tiefenläufe und seine Torgefahr waren bei vielen Gegnern gefürchtet, vor allem mit dem abgewanderten Kevin Stöger bildete er ein kongeniales Duo. Sieben Tore und sechs Vorlagen untermauerten den positiven Eindruck. 

Doch von der Bilanz ist in dieser Saison wenig geblieben. Kruse zählt zu den Besserverdienenden, doch Aufwand und Ertrag stehen nur noch selten einem gesunden Verhältnis zueinander. Nur ein Treffer und zwei weitere Torbeteiligungen sind die magere Ausbeute des 30-Jährigen. Kruses Körpersprache lässt immer wieder Zweifel an seiner Leistungsbereitschaft aufkommen. Hinzu kommt, dass der Flügelstürmer schon im vergangenen Jahr mit einem Wechsel kokettierte. Seinerzeit stand ein Transfer nach Japan im Raum. Anzeichen einer möglichen Trennung lassen sich nicht leugnen.

 

(Grafik: westline, Foto: Tim Kramer)

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
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