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0:3-Niederlage
VfL Bochum: Ausreißer nach unten hat viele Gründe

(Foto: Pressefoto Eibner)
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Drei Gegentreffer in einer Halbzeit hat der VfL Bochum unter Robin Dutt noch nie kassiert. Ohnehin ist es noch nicht vorgekommen, dass der Leistungseinbruch so eklatant war wie am Sonntag beim Gastspiel in Sandhausen. 

Seit ziemlich genau einem Jahr steht Robin Dutt als Cheftrainer an der Seitenlinie beim VfL Bochum. Seither haben sich die Leistungen des Zweitligisten stabiliert. Zwar gab es in den letzten zwölf Monaten immer wieder kleinere Leistungsschwankungen, drei Gegentore innerhalb einer Halbzeit fielen bislang aber noch nie. Das änderte sich am Sonntag ausgerechnet beim Abstiegskandidaten in Sandhausen. Zumindest der zweite Durchgang war dabei ein deutlicher Ausreißer nach unten. 

Schlechte Chancenverwertung

"Am Ende fühlt sich das 3:0 deutlich leichter an, als es über 60 Minuten war", gab Sandhausens Heim-Trainer Uwe Koschinat in der Pressekonferenz freimütig zu. VfL-Coach Robin Dutt legte den Finger sogleich in die erste Wunde. "Wir haben lange ein ordentliches Spiel gemacht, in dem wir den Gegner im Griff hatten, aber gute Gelegenheiten nicht genutzt haben." Vor allem eine Vierfach-Chance nach zehn Minuten, als mehrere Bochumer vergeblich versuchten das Tor zu treffen, dient als Paradebeispiel. Auch Sidney Sam vergab unmittelbar vor einem Halbzeitpfiff eine große Möglichkeit zur Führung. 

Nach dem Seitenwechsel wurde der Auftritt der Bochumer dann immer fahriger. In der Offensive mangelte es an Präzision, defensiv fehlten allzu oft die Konsequenz und das Tempo. Auch zwei unglückliche Aktionen von Keeper Manuel Riemann begünstigten den Spielverlauf für Sandhausen. "Die Tore, die wir hinten kassiert haben, waren absolut vermeidbar", sagte Abwehrspieler Patrick Fabian in der Mixed Zone, stellte im Sinne des Teamgedankens aber sofort klar: "Es geht nicht darum, wer einen Fehler gemacht hat. In so einem Spiel werden sie immer sofort bestraft."

Wechsel helfen auch nicht 

Nicht einmal die Wechsel von Trainer Robin Dutt zündeten an diesem rabenschwarzen Sonntag. Etwas überraschend waren Sebastian Maier und Silvere Ganvoula für Simon Zoller und Tom Weilandt gekommen, zumindest personell wurde der VfL damit nicht offensiver. Zu allem Überfluss sah Ganvoula nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Vielleicht war es deshalb ganz gut, dass Stefano Celozzi zuvor Jan Gyamerah ersetzte. So blieb der junge Rechtsverteidiger, der bei vier Saisonstrafen steht, in einer hektischen Schlussphase ohne Verwarnung. Seine Geschwindigkeit wird der VfL am kommenden Wochenende gegen Paderborn gut gebrauchen können.

(Grafik: westline, Foto: Tim Kramer)

 


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