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1:2-Niederlage in Regensburg
So analysiert Dutt die größten VfL-Probleme 

(Foto: dpa)
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Beim VfL Bochum ändert sich derzeit wenig. Fast ist man geneigt zu sagen: Eigentlich gar nichts. Die Fehler und Probleme wiederholen sich - so auch bei der 1:2-Niederlage in Regensburg.

Die Trainerrunde im kleinen Pressestüberl in Regensburg sprach Bände: Während VfL-Coach Robin Dutt konsterniert auf den Statistikzettel samt Endergebnis blickte, strahlte sein Gegenüber, SSV-Trainer Achim Beierlorzer, um die Wette: Der Jahn hatte mit dem 2:1-Erfolg gegen Bochum das eigene Saisonziel, die 40-Punkte-Marke, geknackt und feierte den Klassenerhalt.  

Regensburg macht es vor 

Von Jubelstimmung sind die Bochumer, die bei 35 Zählern und nicht mehr auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen, meilenwert entfernt. Auch in der Oberpfalz gab es am Freitagabend trotz einer eigenen Führung keine Punkte. Wie es dazu kam, warum der VfL seinen Vorsprung nur zwei Minuten halten konnte und was die Hausherren besser machten, fassten die beiden Trainer anschließend perfekt zusammen.

Auf der einen Seite lobte Achim Beierlorzer sein Team für "eine sensationelle Moral", für die Bereitschaft, "um jeden verloren geglaubten Ball zu kämpfen" und für "zwei absolute Mentalitätstore". Regensburg spielte nicht besser als der VfL, zumindest nicht bis zum Ausgleich, aber geradliniger und schneller, vor allem mit einem großen Willen. 

Robin Dutt auf der anderen Seite sah bis zum Elfmeter, den Hinterseer zum 1:0 verwandelte, "einen offenen Schlagabtausch". Doch was dann folgte, umschrieb Bochums Übungsleiter in der Pressekonferenz absolut treffend: "Der Gegner hatte den Glauben - und wir hatten ihn nicht." Gleich zweimal war seine Defensive "nur Zuschauer", als sie vor beiden Gegentreffern "richtig schlecht verteidigt" hat. Zu dieser Analyse kam Dutt in dieser Saison auch nicht zum ersten Mal. 

Kein Tempo, kein Comeback 

Was besonders auffiel: Wie schon in den Wochen zuvor offenbarte der VfL in vielen Szenen große Tempodefizite. Gerade der Jahn, der oft auf zügige Umschaltbewegungen setzt, nutzte dies aus. "Dann müssen wir wenigstens im Kopf schneller sein", lieferte Robin Dutt direkt einen Lösungsansatz. Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf deutet aber wenig auf baldige Besserung hin. Allzu oft, wenn die Abwehr gehörig unter Druck gerät, offenbart sie große Probleme und kommt nicht mehr hinterher. 

Hinzu kommt, dass der Erfolgshunger, der Mannschaften wie Regensburg, aber auch Heidenheim, Kiel und Paderborn auszeichnet, in Bochum derzeit fehlt, zumindest ist er für den Betrachter nicht greifbar. Das beste Beispiel lieferte der VfL nach Grüttners Führungstreffer: Trotz einer Restspielzeit von knapp 30 Minuten gab es keine nennenswerte Torchance mehr. Das alles mit dem anhaltenden Verletzungspech zu erklären, wäre wohl zu einfach. Auch im Hinspiel kam der Jahn nach einem klaren Rückstand noch zum Ausgleich - und Beierlorzer war schon damals der einzige Trainer, der am Ende zufrieden war.

 


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9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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