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Rückschläge beim VfL Bochum
So erklärt Robin Dutt Bochums "besondere Konstanz"

(Foto: dpa)
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Schon viermal in dieser Saison hat der VfL Bochum in der Endphase wichtige Punkte verschenkt. Gleich dreimal gab es den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Trainer Robin Dutt spricht von einem "echten Problem."

Wahrscheinlich ist es die Erfahrung, die Robin Dutt selbst nach der größten Enttäuschung dazu bringt, ruhig und besonnen zu reagieren. Während Manager Sebastian Schindzielorz nach dem 2:2 in Fürth gereizt wirkte und das Ende des kurzen Interviews in der Mixed Zone gar nicht mehr abwarten konnte, war sein Trainer deutlich gesprächiger, erklärte, überlegte, analysierte.

Außergewöhnliche Serie

Dabei machte auch Robin Dutt keinen Hehl daraus, eine Serie mit derart bitteren Rückschlagen in der Nachspielzeit noch nicht erlebt zu haben. "Ich kann mich nicht daran erinnern", sagte er in kleiner Runde nach der Pressekonferenz am Fürther Ronhof. Bereits dreimal hat der VfL in dieser Saison einen sicher geglaubten Sieg in der Nachspielzeit aus der Hand gegeben, zuletzt zweimal in nur einer Woche. Rechnet man die Partie in Heidenheim hinzu, bei der die Gegentreffer ebenfalls sehr spät fielen, haben die Bochumer in der Schlussviertelstunde bereits neun Punkte hergeschenkt. "In dieser Häufigkeit ist das nur sehr schwer zu verdauen", sagte Dutt am Freitagabend und wurde deutlich: "Wir haben ein echtes Problem."

Erklärungen für "die besondere Form der Konstanz", von der Bochums Übungsleiter sprach, seien jedoch leichter gefordert als gefunden. "Für manche Probleme gibt es keine einfache Lösung, keinen Zaubertrank, der uns heilt." Taktisch sei der Leistungsbruch jedenfalls nicht zu begründen, "wir haben die Mannschaft sehr genau auf das eingestellt, was sie zu erwarten hatte", erklärte Dutt, der allerdings nicht leugnen kann, dass seine Spieler nach einer Führung zu oft in den Verwaltungsmodus schalten.

Alles Kopfsache?

Zu schnelle Selbstzufriedenheit kann also durchaus eine Ursache sein, auch, weil der Fußballlehrer ein Fitnessproblem ausschließt. Seine Profis gehörten zu den laufstärksten der Liga. Selbst mangelnde Routine kommt nicht als Argument in Betracht. Gegen Fürth standen bei Abpfiff acht (!) Profis auf dem Rasen, die schon 30 Jahre oder älter sind. Von der eigentlich erwarteten Ruhe und den Leaderqualitäten war allerdings nur wenig zu sehen.

Ein mentales Tief sei nun die logische Folge. "Natürlich hat man das Negative im Kopf, man weiß, was schon passiert ist und was wieder passieren kann", sagte Dutt kurz bevor er das Stadion verließ und bemühte sich dann doch um eine abschließende Erklärung: "Die Ursache liegt wahrscheinlich zwischen den Ohren."

 


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