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VfL gegen Nürnberg
Stöger zur Bochumer Nullnummer: „Jeder Punkt ist wichtig“

(Foto: Tim Kramer / tremark)
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Täglich grüßt das Murmeltier: Wie schon in Heidenheim spielte der VfL auch gegen Spitzenreiter Nürnberg gefällig, war sogar die bessere Mannschaft. Doch auf Tore und den zweiten Rückrundensieg müssen die abstiegsbedrohten Bochumer weiter warten.

Es ist zum Mäusemelken: Auch beim zweiten Auftritt unter der Leitung von Trainer Robin Dutt zeigte der VfL Bochum eine mehr als ordentliche Leistung, verpasste im Kampf um den Klassenerhalt aber erneut einen kleinen Befreiungsschlag. Damit steht der Revierklub punktgleich mit Greuther Fürth nur eine Position vor dem Relegationsplatz.

Trotz der brenzligen Tabellensituation waren die Protagonisten nach der Partie zufrieden mit der Punkteteilung. „Jeder Zähler ist wichtig, besonders gegen den Tabellenführer. Man hat gesehen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können“, analysierte Kevin Stöger in der Mixed-Zone und benannte zugleich das Bochumer Hauptproblem: „Wir nähern uns dem Tor, spielen uns gute Chancen heraus, treffen dann aber zu oft falsche Entscheidungen oder haben etwas Pech.“

Das Bochumer Offensivproblem

Der Spielmacher war mitverantwortlich für den spielerisch wie kämpferisch guten Auftritt der Bochumer, einzig in der Schlussviertelstunde geriet die Mannschaft von Robin Dutt zunehmend unter Druck. Zuvor allerdings zeigten sich die Blau-Weißen so ballsicher und präsent wie lange nicht mehr und lieferten vor allem in der Defensive eine nahezu fehlerfreie Vorstellung.

„Wir haben heute viel Aufwand betrieben und waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Leider fehlte die letzte Konsequenz, der letzte Pass hat oft nicht geklappt“, sah auch Flügelspieler Sidney Sam die Schwierigkeiten vor allem in den vorderen Reihen. „Wir müssen weiter daran arbeiten, ohne Tore kann man keine Spiele gewinnen.“

Die Bochumer Erfolglosigkeit vor dem generischen Gehäuse schlägt sich mittlerweile auch in der Statistik nieder. So gelangen dem VfL in sechs Partien im neuen Kalenderjahr erst zwei Treffer. Elf von 24 Begegnungen in dieser Saison beendete die Mannschaft zudem ohne ein eigenes Tor. Der Sturz in den Tabellenkeller ist also die logische Konsequenz.

Nächste Woche gegen Ingolstadt

Den Optimismus hat Kapitän Stefano Celozzi trotzdem noch nicht verloren. „Wir müssen in unserer Situation jedes positive Erlebnis mitnehmen. Deswegen war es zwar nur ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger Punkt“, sagte er zum 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg, wohlwissend, dass sich an der Lage vorerst nichts verändert hat. „Wir können alle die Tabelle lesen und wissen, dass die Situation prekär ist. Jetzt müssen wir schauen, dass wir am nächsten Spieltag dreifach in Ingolstadt punkten.“

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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