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Tom Baack: Das Startelf-Debüt, das ein bisschen unterging

(Foto: dpa)
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Fußball-Bochum beschäftigte sich nach dem Unentschieden in Fürth vor allem mit dem erneut späten Ausgleichstreffer. Das Startelf-Debüt von Tom Baack geriet dabei fast in Vergessenheit.

Anfang des Jahres hatte Tom Baack bei den Kollegen der WAZ mal beiläufig erwähnt, dass sich auch junge Fußballprofis in Interviews nicht verstellen, sondern offen und ehrlich auf Nachfragen der Journalisten antworten sollten. Diese Ankündigung setzte der 19-Jährige am vergangenen Freitag auch direkt in die Tat um. Wenig diplomatisch, aber inhaltlich passend fasste er das Geschehen in einem Satz zusammen. „Was wir in der zweiten Halbzeit gemacht haben, war einfach Scheiße – diesen Sieg müssen wir über die Zeit bringen.“

Große Enttäuschung bei Tom Baack

Baacks Ärger war aus mehreren Gründen verständlich. Zum einen ist der gebürtige Essener mit dem VfL Bochum quasi verwachsen, trägt seit seinem siebten Lebensjahr das blau-weiße Trikot und ist deshalb auch emotional involviert. Zum anderen gab der U20-Nationalspieler gegen Fürth sein Startelf-Debüt in der zweiten Liga. Schon gegen Arminia Bielefeld Anfang Oktober war der Defensivspezialist kurz vor dem Schlusspfiff eingewechselt worden, wirklich beweisen durfte sich Baack aber erst einige Wochen später. Kapitän Stefano Celozzi war kurzfristig ausgefallen, die rechte Abwehrseite musste neu besetzt werden. Trainer Robin Dutt setzte also auf den Mann aus dem eigenen Stall, der eigentlich im Zentrum beheimatet ist, in der Vorbereitung aber schon häufiger auf der Außenposition gespielt hat.  

Dass sein Debüt am Ronhof allerdings nicht mit dem erhofften Sieg endete, führte beim Bochumer Youngster zu großer Enttäuschung. „Natürlich war es cool dabei zu sein“, sagte Baack bereits in der Mixed Zone über seine Startelfnominierung.„Das bringt mir aber nichts, wenn wir nicht die drei Punkte einfahren.“ Sein Einsatz rückte damit schnell in den Hintergrund, in der öffentlichen Debatte waren andere Themen und Probleme dringender. Selbst Robin Dutt ahnte dies schon am Spieltag und ärgerte sich über den späten Ausgleichstreffer gleich doppelt. „Auch für Tom Baack hätte ich mir das Erfolgserlebnis sehr gewünscht“, sagte Bochums Übungsleiter, konnte seinen Abwehrspieler, der klubintern als größtes Talent seines Jahrganges ausgezeichnet wurde, aber trotzdem noch trösten.  

Lob von Cheftrainer Robin Dutt

Denn der Fußballlehrer lobte den Auftritt des 19-Jährigen ausdrücklich. „Er hat das in der ersten Halbzeit hervorragend gemacht, war sehr ballsicher und hat über seine Seite nichts zugelassen.“ Die Auswechslung in der zweiten Halbzeit, als Tom Baack seinen Platz für Patrick Fabian räumen musste, sei nur deshalb erfolgt, um in den Luftzweikämpfen präsenter zu werden. Auch an dieser Stelle reagierte der Debütant übrigens mit einer erfrischend ehrlichen Antwort und einer gesunden Portion Selbstreflexion: „Ich glaube, dass mein Auftritt insgesamt ordentlich war, vor allem in der ersten Hälfte. Danach habe ich den Faden ein bisschen verloren, zu viele Kopfduelle nicht mehr gewonnen.“ Luft nach oben bleibt also noch – alles andere würde nach dem ersten Spiel auch überraschen.  

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
3Union1319:81123
4St. Pauli1319:18123
5Bochum1322:15720
6Heidenheim1320:14620
7Regensburg1324:20420

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