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Unzufriedenheit steigt: Neue Situation für Robin Dutt

(Foto: Pressefoto Eibner)
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Nach seinem ersten Dienstjahr beim VfL Bochum durchlebt Robin Dutt die erste Krise. Doch wo kann der Cheftrainer derzeit ansetzen, um die Wende einzuleiten?

Die Spielerei mit Statistiken lässt ja so einiges zu. Legt man dem VfL Bochum seine aktuelle Bilanz negativ aus, so hat der Revierklub nur zwei seiner letzten acht Pflichtspiele gewinnen können, in dieser Zeit nur acht Tore erzielt und 15 Gegentreffer kassiert. Sieben Punkte, also ein Schnitt mit einer Null vor dem Komma, lassen ein größeres Formtief vermuten.

Dutt sieht sich in der Verantwortung

Wobei diese Bewertung auch deshalb nicht ganz fair ist, weil dazwischen die Winterpause und eine dreiwöchige Rückrundenvorbereitung liegen. Doch anstelle einer Weiterentwicklung sind fußballerisch wie kämpferisch eher Rückschritte zu verzeichnen. Von der Ballsicherheit und Spielfreude ist wenig geblieben, defensiv präsentiert sich die Mannschaft anfällig und fehlerhaft. Drei Niederlagen in Folge waren zuletzt die Folge.

Nicht ohne Grund spricht Trainer Robin Dutt deshalb von einer "Situation, die wir nicht unterschätzen sollten" - und die auch für ihn, zumindest in Bochum, noch unbekannt ist. Schnelle Erklärungen und Lösungen zu finden sei nicht einfach, "liegt aber komplett in meiner Verantwortung", betonte der 54-Jährige nach der Partie in Ingolstadt. Dutt schützte damit seine Spieler, nahm sie mit weiteren Aussagen aber auch nicht von der Kritik aus.

Der Einbau von jungen Spielern

Gravierende Vorwürfe kann man dem Fußballlehrer derzeit ohnehin nicht machen. Diskutable Personalentscheidungen gehören vielleicht dazu, der Konkurrenzdruck schien auf einigen Positionen nicht wirklich ausgeprägt zu sein. Für diese klare Linie wurde Dutt jedoch stets gelobt, war sie in der Vergangenheit doch ein Garant für den Erfolg. Auch der Vorwurf, der Einbau von jungen Spielern gelinge nicht, greift zu kurz. Richtig ist, dass Talente wie Vitaly Janelt und Görkem Saglam kaum Spielzeit erhalten, obwohl sie auf ihren Einsatz vielleicht mehr brennen als andere.

Doch viel mehr Talente gibt der Kader gar nicht her. Maxim Leitsch und Milos Pantovic gehörten mit Saisonbeginn zur Startelf, sind dann aber monatelang ausgefallen. Zudem scheute sich Dutt nicht davor, Winterneuzugang Dominik Baumgartner sofort in die Mannschaft einzubauen. Zuletzt saßen mit Moritz Römling und Armel Bella Kotchap sogar zwei A-Jugendliche auf der Ersatzbank; ihnen traut Dutt in Zukunft einiges zu.

Lösungsansätze für die nächsten Wochen 

Trotz allem hinterfragt der erfahrene Chefcoach natürlich auch die eigene Arbeit. "Vielleicht müssen wir vermehrt einfache Lösungen finden, um uns aus dieser schwierigen Phase zu befreien. Aber wir müssen auch aufpassen, nicht unser ganzes Konzept, das 2018 noch gut funktioniert hat, über Bord zu werfen", sagte er am Samstag. Viel Spielraum gibt der Kader sowieso nicht her. Gegen Ingolstadt fehlten gleich zehn Profis. Schwächen wie mangelndes Tempo, fehlende Körperlichkeit oder eine fragwürdige Bereitschaft lassen sich wohl frühestens in der nächsten Transferperiode beheben.

(Grafik: westline, Foto: Tim Kramer)

 


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7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
11Aue2633:35-232

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