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Dutt und Butscher
VfL-Analyse: An diesen Stellschrauben hat das Trainerteam gedreht

Sebastian Schindzielorz, Robin Dutt und Heiko Butscher (v.l.). (Foto: dpa)
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Mit dem Sieg in Ingolstadt ist dem VfL Bochum ganz sicher noch kein Befreiungsschlag gelungen. Das Zittern um den Klassenerhalt geht weiter. Und doch sind unter der Leitung von Cheftrainer Robin Dutt und Assistent Heiko Butscher klare Fortschritte zu erkennen, die auf einen erfolgreichen Endspurt hoffen lassen.

Ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage – das ist, nüchtern betrachtet, die Bilanz von Robin Dutt nach drei Spieltagen als Cheftrainer des VfL Bochum. Hinzu kommt der Erfolg unter Interimscoach Heiko Butscher. Alle großen Probleme, zum Beispiel die eklatante Abschlussschwäche, konnte das neue Trainerduo natürlich noch nicht lösen, dafür sind auf anderen Ebenen Fortschritte nicht zu übersehen.

Die Analyse:

Die Personalentscheidungen: Ein stabiles Grundgerüst sei ihm wichtig, sagte Robin Dutt bei seiner offiziellen Vorstellung am 12. Februar. Auf seine Worte lässt er Taten folgen: Die ständigen Personalwechsel gehören der Vergangenheit an, Spieler kommen wieder auf ihren Stammpositionen zum Einsatz. Interimstrainer Heiko Butscher hatte die Richtung bereits vorgegeben: Zehn von elf Profis, die er in „seinem“ Spiel gegen Darmstadt aufgeboten hatte, gehörten auch der Startelf gegen Ingolstadt an.

Das Spielsystem: Immer wieder schien die Bochumer Mannschaft in dieser Saison mit ständig wechselnden Spielsystemen überfordert. Das flexible 4-1-4-1, das Vorgänger Jens Rasiejewski zuletzt etablieren wollte, funktionierte nur phasenweise. Dutt und Butscher setzen deshalb auf eine simple und nur im Detail spezifische 4-2-3-1-Formation, mit der alle Spieler zurechtkommen, defensiv wie offensiv.

Die Erfahrung: Setzte Jens Rasiejewski Anfang des Jahres gegen Duisburg noch auf die jüngste Startelf der Bochumer Zweitligageschichte (Durchschnittsalter 24,3 Jahre) und scheiterte damit, hat sich Robin Dutt für eine komplett andere Strategie entschieden. Im Abstiegskampf vertraut er insbesondere den erfahrenen Kräften. Die Folge: Am Montag in Ingolstadt stand im 14 Bochumer Zweitligajahr plötzlich die älteste Anfangsformation (Schnitt: 29,3) auf dem Rasen. Das Ergebnis ist bekannt…

Die Motivation: Zahlreiche Profis fielen vor einigen Monaten regelrecht in ein Leistungs- und Motivationsloch. Zwei gute Beispiele: die Sommerneuzugänge Robert Tesche und Sidney Sam. Seit wenigen Wochen blühen sie regelrecht auf, spielen nicht überragend, aber mehr als solide, ihr Potenzial blitzt immer wieder auf. Ähnliches gilt für Tim Hoogland und Patrick Fabian, die unter Robin Dutt ihre bislang beste Phase der Saison erleben.  

Die Stimmung: Unter Jens Rasiejewski und Ex-Sportvorstand Christian Hochstätter herrschte monatelang eine Atmosphäre des Misstrauens. Diesem Spuk setzte der Aufsichtsrat Anfang Februar ein Ende. Seither hat sich die Stimmung in der Mannschaft und im ganzen Verein spürbar verbessert. Die Beziehung zwischen Cheftrainer Robin Dutt, Co-Trainer Heiko Butscher (der als Bindeglied eine wichtige Rolle spielt) und den Spielern ist so, wie sie sein sollte. Auch Manager Sebastian Schindzielorz genießt Respekt und Akzeptanz. Im Abstiegskampf ist der Zusammenhalt eine wichtige Voraussetzung.


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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