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Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg
VfL Bochum liefert höchsten Unterhaltungswert und gewinnt 4:2

(Foto: dpa)
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Spektakel beim VfL Bochum: In einem zunächst durchschnittlichen, nach dem Seitenwechsel aber höchst turbulenten Zweitligaspiel besiegten die Blau-Weißen den abstiegsgefährdeten 1. FC Magdeburg mit 4:2 und verbesserten sich damit auf den zehnten Tabellenplatz. 

Personal: Gleich viermal tauschte Trainer Robin Dutt gegenüber der 2:3-Niederlage bei Erzgebirge Aue. Jannik Bandowski, Patrick Fabian, Thomas Eisfeld und Stürmer Silvere Ganvoula durften sich von Beginn an beweisen. Sein Heimdebüt feierte Innenverteidiger Armel Bella Kotchap, auf die Bank mussten Tim Hoogland, Robert Tesche, Stelios Kokovas und Görkem Saglam.

Polizeieinsatz: Viel war erwartet worden von den mehreren tausend mitgereisten Fans aus Magdeburg, von denen aber nach wenigen Minuten nur noch einige Hundert übrigblieben. Der Grund: Ein Sonderzug mit etwa 700 FCM-Fans war am Bochumer Hauptbahnhof umfangreich kontrolliert worden, Fans wurden festgesetzt und verpassten so das Spiel. Die, die schon im Stadion waren, verließen dieses mit Anpfiff und verharrten vor den Eingangstoren. Sie sollten zunächst nicht viel verpassen.

Pausenführung: Ein Spektakel boten der Elfte und der Sechzehnte nicht, vielleicht war der 1. FC Magdeburg sogar den Tacken griffiger. Man merkte durchaus, was für die Gäste auf dem Spiel stand. Silvere Ganvoulas Schuss wurde von Alexander Brunst gut pariert (11.), auf der Gegenseite verzogen Christian Beck (18.) und Marius Bülter (40.). Dann die etwas schmeichelhafte VfL-Führung: Ein weiter Schlag von Manuel Riemann auf Lukas Hinterseer, der brachte das Leder zu Ganvoula – und der bewies vor Brunst Torjägerqualitäten (42.). Mit dem 1:0 ging es die Kabinen.

Power-Start: Nach 51 Minuten jubelte Bochum zum zweiten Mal: Dominik Baumgartner stieg nach einem Freistoß von Milos Pantovic am höchsten und erzielte seinen Premierentreffer im VfL-Dress (51.). Zehn Minuten später kam es noch besser: Anthony Losilla legte bei einem Konter das Leder perfekt dem eingewechselten Tom Weilandt in den Lauf, der den Ball mit viel Gefühl über Brunst ins lange Eck schlenzte (61.).

Panikphase: Ein 3:0 für den VfL? Das wäre ja zu schön. Nein, es wurde umgehend wieder spannend, als Marius Bülter nach Chaos in der Bochumer Defensive auf 1:3 verkürzte und kurz darauf sämtliche Magdeburger Fans ihren Block stürmten. Steven Lewerenz hatte gar das 2:3 auf dem Fuß (66.), auf der Gegenseite vergab Ganvoula zwei gute Konterchancen, und der VfL musste vor 17.339 Zuschauern noch kurz zittern.

Party: Während Magdeburg mit Erstaunen das 3:0 des direkten Konkurrenten FC Ingolstadt beim HSV zur Kenntnis nahm, ließ der VfL nichts mehr anbrennen. Tom Weilandts Gewaltschuss auf Vorlage von Jannik Bandowski ließ das Ruhrstadion endgültig beben: Nach 84 Minuten stand es 4:1 – nach 87 Minuten verkürzte Christian Beck zwar noch auf 2:4, mehr als Ergebniskosmetik war es nicht. Stattdessen hätte Chung Yong Lee auf 5:2 stellen können, traf aber nur den Pfosten. Der Abschluss eines tollen zweiten Durchgangs.

Weiter geht es für den VfL am kommenden Wochenende auf St. Pauli. Mit den wichtigen Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf haben beide nichts mehr zu tun.

 

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
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