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2:2 in Dresden
VfL Bochum: Verbessert, aber nicht stabil

(Foto: dpa)
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Die Enttäuschung war am Ende wieder groß: Trotz einer 2:0-Führung reichte es für den VfL Bochum am Sonntag in Dresden nur zu einem 2:2-Unentschieden. Dennoch: Verbesserungen gegenüber den Vorwochen waren erkennbar.  

Die Niederlagen-Serie ist gestoppt, doch in die Erfolgsspur ist der VfL noch längst nicht zurückgekehrt. Immerhin: Die Leistung beim 2:2 gegen Dynamo Dresden war – zumindest in den 45 Minuten – eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorwochen. Im zweiten Durchgang fiel der VfL dann wieder in altbekannte Muster zurück, verlor die spielerische Linie und die defensive Ordnung.

Gute Start in die Partie 

Dabei hatte doch alles so gut begonnen. Trainer Robin Dutt veränderte seine Startelf auf vier Positionen, unter anderem feierte Milos Pantovic sein Comeback, die zuletzt schwachen Dominik Baumgartner und Silvere Ganvoula wurden sogar gänzlich aus dem Kader gestrichen. Der Einsatz stimmte wieder, die zuletzt veränderte (Grund-)Ordnung war wiederhergestellt. Und der VfL erwischte den besten Start seit Monaten.

Entscheidend daran beteiligt war neben Lukas Hinterseer, der das erste Tor selbst erzielte und den zweiten Treffer indirekt vorlegte, auch Milos Pantovic. Der Rückkehrer zeigte eine starke Leistung, brachte Tempo und Motivation mit – genau das, was einigen VfL-Profis zuletzt offenbar gefehlt hatte. Ohnehin präsentierten sich die Bochumer endlich wieder als Mannschaft, wirkten konsequenter und konzentrierter. "Unser Plan ging auf", sagte Dutt später in seiner Analyse. "Wir haben die Räume eng gemacht, hatte gute Balleroberungen und schnelle Umschaltaktionen."

Die Führung hergeschenkt

Doch wer den VfL kennt, wusste schon früh, dass dieses Spiel noch längst nicht entschieden war. Bochum präsentierte sich verbessert, aber noch nicht stabil. Die vielen Freiräume in der Dresdner Defensive nutzten die Gäste nur halbherzig, Simon Zoller ließ die allerbeste Chance zum 3:0 liegen. Und auch defensiv gab es nach einer halben Stunde den ersten, aber entscheidenden Wackler: Riemanns Abschlag landete beim Gegner, Gyamerah und Losilla ließen sich übertölpeln, und auch Fabian, der bei schnellen Bewegungen immer wieder Mühe hatte, konnte die entscheidende Flanke vor dem Anschlusstreffer nicht verhindern.

Diese Aktion genügte den Dresdnern, um wieder ins Spiel zu finden. Spätestens mit dem Wiederanpfiff verlor der VfL seine Struktur und Sicherheit, defensiv wie offensiv. Zwar hätte das 2:2 nach einer Ecke gar nicht entstehen dürfen, weil Schiedsrichter Michael Bacher zuvor ein Foulspiel übersah, doch in Summe ging der Ausgleich in Ordnung. Angesichts der eigenen Führung war Trainer Dutt am Ende nicht wirklich zufrieden, sprach von "zwei verlorenen Punkten." Das erhoffte Lebenszeichen in der Krise hat er dennoch gesehen.

 


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9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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