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VfL-Einzelkritik, Teil 1 – Von Baack bis Gyamerah

(Foto: dpa)
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Welche VfL-Profis haben sich im ersten Saisonabschnitt positiv hervorgetan? Und bei wem geriet die Entwicklung vielleicht ins Stocken? Die Winterpause eignet sich zur Bestandsaufnahme. 

Zu Beginn unserer dreiteiligen Einzelkritik nehmen wir (alphabetisch sortiert) neun Spieler und ihre Leistungen in der Hinrunde unter die Lupe - von B wie Baack bis G wie Gyamerah:

Tom Baack: In kleinen Schritten treibt das Bochumer Talent seine Karriere voran. Der Defensivallrounder kam im Herbst zu seinem Profidebüt und löste seine Aufgaben beim Gastspiel in Fürth bravourös. Offen ist, auf welcher Position er seine Stärken auf Dauer am besten einbringen kann – hinten rechts, zentral vor oder direkt in der Abwehr? Auch die Zukunftsfrage muss geklärt werden. Baack ist nur noch wenige Monaten an den VfL gebunden.

Jannik Bandowski: Schon zu Saisonbeginn war klar, dass der Blondschopf die erste Saisonhälfte verpassen wird. Mittlerweile ist der Kreuzbandriss, den sich der ehemalige Dortmunder im Mai zugezogen hat, ausgeheilt, die Reha absolviert. Im Januar soll der 24-Jährige dann voll ins Mannschaftstraining einsteigen. Für den schnellen und talentierten Linksaußen, der seit Jahren vom Verletzungspech verfolgt wird, ist es die wohl letzte Chance, sich im VfL-Trikot zu beweisen.

Stefano Celozzi: Ungewöhnlich ist es schon, dass ein Kapitän kein unangefochtener Stammspieler ist. Doch die Rechtsverteidigerposition ist gleich doppelt gut besetzt. Und im direkten Duell punktet Jan Gyamerah mit mehr Tempo und Offensivdrang. Dennoch: Kommt Celozzi zum Einsatz, erledigt er seine Aufgaben unaufgeregt und souverän. Auf ihn ist Verlass, auf und neben dem Platz.

Felix Dornebusch: Seit Jahren versucht das Bochumer Eigengewächs, den Platz zwischen den Pfosten zu erobern. Doch erneut musste der großgewachsene Schlussmann auf der Bank Platz nehmen, konnte Stammkeeper Manuel Riemann nicht verdrängen. Das führt zu Frust, weil die Karriere ins Stocken gerät. Dornebuschs Vertrag endet im Juni, ein Vereinswechsel ist mehr als wahrscheinlich.

Thomas Eisfeld: Voller Hoffnungen haben sich der VfL und sein Spielmacher auf eine weitere Zusammenarbeit bis 2021 geeinigt. Doch einen nicht unerheblichen Teil dieser Zeit benötigt der 25-Jährige, um zunächst wieder fit zu werden. Eine Knieverletzung samt anschließender Operation setzt Eisfeld seit der Vorbereitung außer Gefecht. Auch zum Start in die Rückrunde wird er noch fehlen. Angepeilt ist ein Comeback im Februar oder März.

Baris Ekincier: Über seinen Instagram-Kanal bedankte sich der Offensivakteur für den großen Zuspruch der Fans. Anfang November wurde bekannt, dass der 19-Jährige aus gesundheitlichen Gründen vorerst keinen Hochleistungssport betreiben darf. Damit ist das Zweitligadebüt vorerst verschoben. Im DFB-Pokal durfte der Außenbahnspieler immerhin schon eine halbe Stunde spielen. Wie groß sein Potenzial ist, wird sich noch zeigen müssen. 

Patrick Fabian: Fast schien es so, als sei das Bochumer Urgestein in der Saisonvorbereitung ein wenig verdrängt worden. Zunächst kam der Innenverteidiger auch kaum noch zum Einsatz, doch zum Jahresabschluss war er wieder da, spielte gegen Berlin und Köln äußerst souverän. Fehlendes Tempo gleicht Fabian mit Routine aus. Ob und wie es im Sommer weitergeht, wenn sein Vertrag ausläuft, klärt sich wohl im Frühjahr.

Silvere Ganvoula: Der Leihstürmer aus Anderlecht konnte zumindest als Joker überzeugen. Seine Wucht, Präsenz und Kopfballstärke hat dem VfL zu Saisonbeginn zwei wichtige Treffer beschert, gegen Aue lieferte der 22-Jährige zudem eine Torvorlage. Doch ob der VfL den extravaganten Kongolesen fest verpflichten wird, ist fraglich. Denn vor allem technisch sind die Schwächen zu offensichtlich.

Jan Gyamerah: Ob außen oder innen – der Allrounder konnte bis auf wenige Momente überzeugen und ist zur unverzichtbaren Stütze der VfL-Abwehr geworden. Bemerkenswert: Der 23-Jährige hat kein einziges Zweitligaspiel verpasst. Sein großer Vorteil ist die Athletik, ein Nachteil sein Kopfballspiel. Deshalb ist Gyamerah als Rechtsverteidiger stärker und wertvoller für das Team. Auch sein Vertrag läuft im Sommer aus.  

Der zweite Teil der VfL-Einzelkritik erscheint am Donnerstag, 3. Januar!

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
11Aue2633:35-232

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