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VfL-Einzelkritik, Teil 2 – Von Hinterseer bis Maier

(Foto: dpa)
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Welche VfL-Profis haben sich im ersten Saisonabschnitt positiv hervorgetan? Und bei wem geriet die Entwicklung vielleicht ins Stocken? Die Winterpause eignet sich zur Bestandsaufnahme.   

Im zweiten Abschnitt unserer dreiteiligen Einzelkritik nehmen wir (alphabetisch sortiert) neun Spieler und ihre Hinrundenleistungen unter die Lupe - von H wie Hinterseer bis M wie Maier:

Lukas Hinterseer: Unter Trainer Robin Dutt blüht der Österreicher regelrecht auf, spielt mit elf Treffern schon jetzt seine beste Saison als Profi in Deutschland. Fünf Vorlagen machen ihn außerdem zum zweitbesten Scorer der Liga. Aber: Sein Vertrag endet im Sommer. Hinterseer forciert keinen Wechsel, weiß mit fast 28 Lebensjahren aber auch, dass seine nächste Unterschrift die wichtigste ist. Der VfL muss auf eine mögliche Trennung vorbereitet sein.

Tim Hoogland: Der Routinier verpasste keine einzige Minute und bleibt damit eine unverzichtbare Stütze der Hintermannschaft. Als Abwehrchef löst er viele Situationen mit Weitsicht, ist abgeklärt und zweikampfstark. Bitter: Der 33-Jährige muss zum Jahresauftakt gegen Duisburg eine Gelbsperre absitzen. Anschließend naht auch bei ihm das Vertragsende. Will er noch ein Jahr dranhängen, wird er wohl bleiben. 

Vitaly Janelt: An Anthony Losilla und Robert Tesche, dem Bochumer Duo vor der Abwehr, kommt der Youngster derzeit nicht vorbei. Die Entscheidung, ihn fest zu verpflichten, war zwar perspektivisch angelegt, doch 93 Einsatzminuten sind zu wenig für seine Entwicklung. Janelts Dienste könnten zwar jederzeit gebraucht werden, doch ohne Spielpraxis geht es für den begabten Linksfuß nicht entscheidend voran. 

Florian Kraft: In der Saisonvorbereitung hinterließ das Eigengewächs einen guten Eindruck, doch als dritter Torwart hat der 1,84-Meter-Schlussmann aktuell keine Einsatzchance. Sein Förderer ist Torwarttrainer Peter Greiber, der sich für den Nachwuchs gerne stark macht. Wie es mit Kraft, dessen Vertrag ausläuft, im Sommer weitergeht, ist offen. Er benötigt dringend Spielpraxis, die es beim VfL mangels U23 aber nicht geben wird.

Robbie Kruse: Der Australier hat merklich abgebaut und nicht mehr das hohe Niveau der Vorsaison erreichen können. Tiefenläufe, seine große Stärke, waren kaum noch zu sehen; vielleicht auch, weil Kevin Stöger, sein kongenialer Partner, nicht mehr in Bochum spielt. Mit nur einem Tor und altbekannten Schwächen in der Defensivarbeit ist der Platz in der Startelf nicht mehr sicher. Zumal Kruse in den kommenden Wochen fehlen wird. Er weilt beim Asien-Cup.

Chung Yong Lee: Ebenso wie Kruse verpasst der Südkoreaner den Start ins neue Jahr. Das ist für den VfL insofern bitter, weil sich der September-Neuzugang zu einem absoluten Leistungsträger und einem der besten Zweitligakicker entwickelt hat. Seine Ballsicherheit ist beeindruckend, der Teamgeist und die Motivation ebenso. Immerhin: Anfang Dezember wurde der Vertrag verlängert. Bochum kann sich also ein weiteres Jahr auf seinen „Leeblingsspieler“ freuen.

Maxim Leitsch: Schon nach dem Trainingslager im Allgäu war klar, dass das Bochumer Eigengewächs der Gewinner der Vorbereitung werden könnten. Den Personalengpass im Abwehrzentrum hat der 20-Jährige gut genutzt, auch wenn es in vielen Partien ein, zwei Wackler gab. Das aber gehört zur Entwicklung dazu, die im Herbst jedoch ins Stocken geriet. Nicht zum ersten Mal klagte Leitsch über Schmerzen am Schambein. Zur Rückrunde soll er wieder voll einsteigen. 

Anthony Losilla: Vor der Abwehr ist der Franzose seit Jahren ein absoluter Dauerbrenner, praktisch nicht mehr aus dem Spiel des VfL wegzudenken. Der Vize-Kapitän ist in punkto Leidenschaft ein Vorbild, auch seine Laufstärke imponiert. Mit Robert Tesche bildet er ein starkes Duo, das nur dann gesprengt wird, wenn es unbedingt notwendig ist. Folglich kam es schon im August zur Vertragsverlängerung bis 2020.

Sebastian Maier: Privat liegt hinter dem frischgebackenen Familienvater ein besonderes Jahr, sportlich eher weniger. Immer wieder wurde der 25-Jährige durch Verletzungen zurückgeworfen, kommt nur auf sechs Einsätze im VfL-Trikot. Sein Potenzial, zum Beispiel bei Standardsituationen, hat der Spielgestalter bereits angedeutet. Zum Trainingsauftakt am 7. Januar will Maier wieder voll dabei sein – und sich dem großen Konkurrenzkampf im Mittelfeld stellen.

Der dritte Teil der VfL-Einzelkritik erscheint am Samstag, 5. Januar!

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Heidenheim1830:23730
7Paderborn1842:301228
8Bochum1828:23527
9Regensburg1831:28326
10Dresden1823:27-425

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