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VfL Bochum
VfL-Fans erhöhen den Druck auf die Vereinsführung

(Foto: Tremark / Tim Kramer)
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Nicht einmal über die Weihnachtsfeiertage ist beim VfL Bochum Ruhe eingekehrt. Eine Initiative der aktiven Fanszene will nun Stimmen für eine außerordentliche Mitgliederversammlung sammeln.

Seit Wochen regt sich im Umfeld des VfL Bochum Widerstand gegen die Entscheidungen der Vereinsführung. Zahlreiche Personalien und die Außendarstellung des Vereins haben einen Fanclub bereits Ende November dazu veranlasst, mit einem Brief und einer Online-Petition den Druck auf den Aufsichtsrat zu erhöhen. Doch die Maßnahme, eine öffentliche Reaktion und Positionierung des Gremiums zu erzwingen, verpuffte zunächst.

Widerstand wird größer

Am vergangenen Freitag kam es dann zum Paukenschlag: Mit Finanzvorstand Wilken Engelbracht und den Aufsichtsräten Matthias Knälmann und Frank Goosen gaben drei von insgesamt zehn Mitgliedern der Vereinsführung bekannt, ihre Ämter ab sofort bzw. spätestens zum Saisonende zur Verfügung stellen zu wollen. Grund dafür sind konträre Ansichten zur weiteren Ausrichtung des Klubs und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.   

Die überwiegende Mehrheit der Bochumer reagierte auf diese Meldung schockiert, bedauerte die Entscheidung des Trios und kritisierte in diesem Zuge erneut die Haltung und Positionierung des verbliebenen Aufsichtsrates um Boss Hans-Peter Villis und Sportvorstand Christian Hochstätter. Der Widerstand der Fans, das war schon an jenem Abend zu spüren, würde nun noch größer werden.

Außerordentliche Mitgliederversammlung?

Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag meldeten sich führende Köpfe der Fanszene zu Wort. Unter dem Motto „Rettet den VfL“ haben sie eine neue Online-Petition ins Leben gerufen. In ihrem Begleittext erläutern sie, dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Hans-Peter Villis nicht mehr zuzutrauen, "die Geschäftsführung des Vereins zu überwachen, die existenzbedrohende sportliche Krise ebenso wenig wie die Ausgliederung positiv zu gestalten als auch die Spaltung innerhalb der Mitgliederschaft und der Fanszene zu überwinden."

Die Initiative möchte mithilfe einer digitalen Unterschriftenliste zunächst Druck auf die aktuelle Vereinsführung ausüben, damit „eine selbstständige Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unausweichlich wird." Geschieht dies nicht aus eigenem Antrieb, gibt es eine zweite Möglichkeit: Qua Satzung ist es möglich, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Pflicht zu machen. Hierfür müssten 20 Prozent aller Stimmberechtigten einen entsprechenden Antrag unterschrieben beim Vorstand einreichen.

Koordination ist notwendig

Auch die Koordination dieses Schrittes möchte die Gruppe im Bedarfsfall übernehmen. Wobei sie damit nicht die einzigen sind: Bereits am Tag vor Heiligabend gründeten weitere VfL-Fans im Netz eine ähnlich gelagerte Kampagne. Derzeit läuft der Abstimmungsprozess zwischen Mitgliedern beider Gruppen, um eine geordnete Vorgehensweise zu gewährleisten.


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6St. Pauli2236:32437
7Holstein2139:281135
8Bochum2232:31130
9Regensburg2133:33029
10Bielefeld2131:31027

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