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Scouting-Abteilung
VfL-Kommentar: Nicht nur der Kader muss verändert werden

(Foto: Tim Kramer)
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Der VfL Bochum wird im Sommer nicht nur seinen Spielerkader umbauen müssen. Vor allem im Scouting sind Investitionen notwendig. Ein Kommentar.

Die Sommerpause naht, und kaum jemand, weder im Umfeld des VfL noch innerhalb des Klubs, scheint den letzten Spieltag nicht herbeizusehnen. Verlief die Hinrunde noch recht ordentlich, so enttäuschte die Mannschaft nach der Winterpause allzu oft, verpasste somit auch das Saisonziel, unter den besten 25 Teams in Deutschland zu landen. Schon seit Wochen herrscht deshalb Einigkeit bei den Verantwortlichen: Der Kader muss verändert, vor allem auch verjüngt werden. Wie groß der Umbruch wirklich ausfallen wird, darüber hüllen sich die Bosse offiziell noch in Schweigen. Dass lediglich drei, vier Spieler ausgetauscht werden, wie es im vergangenen Sommer der Fall war, ist jedoch fast auszuschließen.

Scouting-Abteilung muss wachsen

Der Veränderungsprozess wurde also schon angestoßen und betrifft in erster Linie und unmittelbar die Zweitligamannschaft. Geht es den Verantwortlichen aber auch um Nachhaltigkeit, um eine stete Weiterentwicklung des gesamten Vereins, dann müssen auch hinter den Kulissen neue Strukturen geschaffen und Investitionen getätigt werden. Mehr als offensichtlich ist die Großbaustelle im Scouting. Fakt ist nämlich: Der VfL beschäftigt in diesem Bereich nur zwei Mitarbeiter. Seit 2007, als der damalige Sportdirektor Stefan Kuntz die Abteilung aufgebaut hat, gab es keinen personellen Zuwachs mehr. Mehrere Sportvorstände haben es seither verpasst, abseits von Software-Lösungen auch in Menpower zu investieren.

Paderborn macht es derzeit vor

Machen wir uns nicht vor: Der VfL Bochum geht in sein zehntes Zweitligajahr in Folge. Es funktioniert nicht mehr, mit wirtschaftlich stärkeren Klubs wie Hamburg, Hannover oder Nürnberg in den Wettbewerb um Spieler zu treten. Wie es gelingen kann, andere Lösungen zu finden, zeigt nicht nur der SC Paderborn eindrucksvoll. Viele Stars der möglichen Aufstiegsmannschaft wurden in unteren Ligen entdeckt, in Essen, Gelsenkirchen oder Sprockhövel – durch intensives, konsequentes Scouting. Um talentierte und motivierte Spieler zu finden, muss auch der VfL sein Blickfeld erweitern. Zwei Mitarbeiter und ein Manager, der nicht einmal einen Chefscout oder Kaderplaner an seiner Seite hat, können das in dieser Form nicht leisten. 

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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