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Bochum gewinnt 1:0
VfL-Sieg: Dutt erleichtert - Fabian lobt Stabilität

(Foto: dpa)
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Nach fünf sieglosen Spielen in Folge hat sich der VfL Bochum am Freitagabend wieder drei Punkte gesichert. Gegen Heidenheim zeigte der Revierklub eine geschlossene Mannschaftsleistung.     

Wohin man auch blickte, die Erleichterung war nicht zu übersehen. Das 1:0 gegen Heidenheim hat die Ergebniskrise des VfL Bochum beendet, auch wenn die Leistung überschwängliche Lobeshymnen noch nicht zulässt. Vor allem in der ersten Halbzeit tat sich der VfL trotz klarer Feldüberlegenheit schwer, ließ Geradlinigkeit und Genauigkeit in vielen Szenen vermissen. Die Verunsicherung war noch zu spüren. Erst im zweiten Durchgang verdienten sich die Bochumer den zweiten Sieg des Jahres und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung.  

Bessere zweite Halbzeit

„Es ist schön, mal wieder als Sieger ins Wochenende zu gehen“, brachte Trainer Robin Dutt das Gefühl aller Beteiligten auf den Punkt. Bei seiner Analyse fand er aber nicht nur lobende Worte. Mit den ersten 45 Minuten war der Fußballlehrer nur bedingt zufrieden. Zwar fiel der VfL durch einige Balleroberungen positiv auf, agierte aber oft zu langsam und umständlich, im Angriffsspiel fehlte die Tiefe. „Das Passspiel war noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Und: Wenn Robert Glatzel seine Chance nach drei Minuten nutzt, kann das Spiel eine ganz andere Richtung bekommen“, merkte Dutt kritisch an. 

Erst nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser in die Partie, Bochums Chefcoach lobte das „Gegenpressing und das Positionsspiel“. Auch der Platzverweis gegen Robert Andrich „spielte uns natürlich in die Karten.“ In Überzahl wurde der Druck auf das gegnerische Tor immer größer, Chung Yong Lee nutzte schließlich eine Hereingabe von Robert Tesche zum 1:0. Tom Weilandt, der am Morgen seinen Vertrag um drei Jahre verlängert hatte, hatte zuvor die besten Chancen, aber nur wenig Abschlussglück. „Der Ball wollte einfach nicht rein“, ärgerte sich der Aushilfsstürmer, „aber der Sieg war wichtiger.“

Kein Gegentor kassiert

Voraussetzung für den Erfolg war zudem eine souveräne Defensivleistung. Zwar forderte Heidenheim die Bochumer Abwehrreihe nur selten, doch speziell die Abräumer vor der Viererkette, also Anthony Losilla und Robert Tesche, lösten ihre Aufgabe mit Bravour. Erstmals seit Anfang Dezember spielte der VfL wieder zu Null. Zuletzt fielen in neun Partien satte 20 Gegentreffer. „Durch defensive Stabilität sind wir unter Robin Dutt stark geworden. Und genau die braucht es, um Spiele zu gewinnen“, weiß auch Routinier Patrick Fabian, der sich schnellstmöglich eine Wiederholung wünscht. „Nächste Woche haben wir in Bielefeld ein Derby. Da wollen wir den nächsten Dreier einfahren.“

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7Paderborn2658:401841
8Regensburg2638:38037
9Bochum2637:39-234
10Bielefeld2638:41-334
11Aue2633:35-232

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