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Dutt wartet auf erstes Tor
Viel Aufwand, wenig Ertrag: VfL Bochum holt 0:0 gegen Nürnberg

(Foto: dpa)
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Bochum – Es war eine schwierige Ausgangsposition für den VfL Bochum, der am Sonntag den Ersten aus Nürnberg empfing. Die gezeigte Leistung der Elf von Robin Dutt war akzeptabel – wieder aber fehlte es der Mannschaft an Schlagkraft in der Offensive. Das 0:0 gegen die Franken hievt den VfL immerhin auf Platz 15, die Situation aber bleibt angespannt.

Eigentlich durfte sich der VfL Bochum auf das Duell mit dem 1. FC Nürnberg freuen. Denn der FCN entwickelte sich in jüngerer Vergangenheit zu einer Art Lieblingsgegner, acht von elf Duellen in der 2. Bundesliga gewannen die Blau-Weißen. Allerdings sprach auch die tabellarische Entwicklung ein gewichtiges Wörtchen mit: Nürnberg kam als Spitzenreiter, der VfL war tags zuvor auf den Relegationsplatz abgerutscht.

Einmal mehr ist die Offensive das Manko

Eine Reaktion war auf dem Feld sofort zu erkennen: Nach nicht einmal einer Minute hatte Johannes Wurtz bereits die erste aussichtsreiche Chance über das Tor gesetzt. Ein starker Start des ungewollten Abstiegskandidaten, an den sich Nürnbergs Hintermannschaft rasch anpasste. Gefährlicher und dominanter aber blieben die Hausherren, so etwa Patrick Fabian per Kopf nach einer Hereingabe von Robbie Kruse (19.).

Dass Bochum die schwächste Offensive der gesamten 2. Bundesliga besitzt, wurde in den ersten 45 Minuten gleichwohl mehr als deutlich. Denn allenfalls nach Standards brandete ansatzweise Gefahr auf – weitere Abschlüsse gab es nicht. Weil Nürnberg zunächst eine völlig enttäuschende Leistung zeigte, hieß es folgerichtig 0:0 zur Pause.

Wenige Highlights auch in der zweiten Halbzeit

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte zunächst der FCN, doch die Gastgeber boten schnell Paroli. Robert Tesche zwang schließlich Fabian Bredlow zur ersten Parade an diesem frostigen Nachmittag (56.), auf der Gegenseite verzog Tobias Werner ziemlich freistehend (57.). Dann beackerten sich die Teams wieder eine Weile im Mittelfeld, ehe Kruse die 14.016 Zuschauer mit einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel aufweckte (73.).

Die besten Chancen des gesamten Spiels besaß dann aber der 1. FC Nürnberg: Erst hielt Manuel Riemann im Eins gegen Eins den Schuss von Federico Palacios, dann köpfte Georg Margreitter die darauffolgende Ecke knapp vorbei (84.). Es sollten die letzten brenzligen Situation des Spiels sein.

Es war ganz sicher kein schwaches Heimspiel des Tabellensechzehnten, der einen ideenlosen Ligaprimus lange Zeit ohne Mühe vom eigenen Tor fernhielt. Nur bestätigte sich einmal mehr: Es hapert einerseits am Torabschluss, aber auch an Kreativität und Ballsicherheit im vorderen Drittel. Den möglichen Befreiungsschlag, der am Sonntag möglich gewesen wäre, hat der VfL damit verpasst.

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
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7Duisburg3452:56-448
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