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1:0 gegen Arminia Bielefeld
Wechselhafte Bochumer - VfL nach Sieg im Verfolgerfeld

(Foto: dpa)
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Bochum – So wirklich wissen die Fans des VfL Bochum in diesen Wochen nie, was sie erwartet. Liefert die Mannschaft ein Offensivspektakel, beschränkt sie sich auf wenige Nadelstiche? Überzeugt die Defensive oder fängt sie sich mehrere Gegentreffer? Nur mit der nötigen Konstanz wird sich der VfL im Verfolgerfeld festbeißen können.

Das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld hätte angesichts der Spielanteile anders ausgehen können, vielleicht müssen. Optisch dominierten die Gäste über weite Strecken die Partie, Bochum hielt dem immensen Druck aber stand und freute sich nach Spielende über die weiße Weste. Dank einer beherzten Defensivleistung der gesamten Mannschaft hielten sich die gefährlichen Abschlüsse der Ostwestfalen auch in engen Grenzen. Der VfL indes zeigte sich äußerst kaltschnäuzig und nutzte seine wenigen Gelegenheiten zum knappen Heimsieg.

Wechselhafte Zeiten

Die Statistik erinnert an einige Auswärtsspiele der noch jungen Saison, in der sich der VfL effizienter als sein Gegner zeigte. In Duisburg, Paderborn als auch Kiel beschränkte sich Bochum jeweils auf eine Handvoll Abschlüsse, münzte diese aber jeweils in zwei Treffer um. In anderen Spielen versuchte der VfL Bochum, selbst das Spiel zu führen, den Ballbesitz an sich zu reißen. Auch das führte bislang zu engen, umkämpften Partien, etwa gegen den SV Sandhausen (1:0) oder gegen Dynamo Dresden (0:1). Völlig aus der Reihe tanzt das überragende 6:0 gegen den FC Ingolstadt. Wiederholung nicht ausgeschlossen, aber nicht massentauglich.

In der Abwehr ist die Lage ähnlich wechselhaft. Viermal stand die Null, viermal setzte es mindestens zwei Gegentore. Am Freitag kam Bochum fehlerlos durch die 90 Minuten, Torhüter Manuel Riemann präsentierte sich von seiner stärksten Seite – auch er kann das Bochumer Spiel formabhängig in positiver wie negativer Art und Weise prägen. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, die Fans über unsere Mentalität ins Boot geholt", sagte der Schlussmann nach Abpfiff. In der Tat: Wille und Einstellung ruft die Dutt-Elf Spieltag für Spieltag ab. Das war in der jüngeren Vergangenheit schon anders.

Immer wieder Ausfälle 

Den einen VfL Bochum, der nach einem festen Muster auftritt, gibt es in dieser Saison aber noch nicht. Das liegt nicht nur, aber auch an den ständigen personellen und taktischen Umstellungen, zu denen Trainer Robin Dutt Woche für Woche gezwungen wird. Immer wieder muss er auf Leistungsträger verzichten, noch fehlt der Rhythmus. "In der letzten Saison mussten wir noch auf 'Copy and Paste' drücken, schon hatten wir wieder unsere Aufstellung", erklärt der Coach. "Das ist aktuell leider nicht möglich." Der Kader gibt zwar qualitativ gute Alternativen her, doch die "Verbindungen" stimmen bisweilen noch nicht. 

Im Nachgang des Arminia-Spiels lässt sich jedenfalls feststellen: Die dort gezeigte Leistung reicht nicht, um in der stark besetzten 2. Bundesliga zum Seriensieger zu werden. Unter allen Umständen, allen voran der Personalsituation, muss sich Bochum für sein jüngst gezeigtes Gesicht aber auch nicht schämen. Im Verfolgerfeld ist er ja schon platziert - ob er dort bleiben wird, darüber entscheidet die Konstanz nach der Länderspielpause. 

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9St. Pauli3446:53-749
10Darmstadt3445:53-846
11Bochum3449:50-144
12Dresden3441:48-742
13Gr. Fürth3437:56-1942

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