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Zweiter Trainingstag: Butscher ist Dutts große Einstiegshilfe

(Foto: dpa)
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Gut gelaunt verließ Robin Dutt am Dienstag den Bochumer Trainingsplatz, schrieb einige Autogramme und blickte der Abendsonne entgegen. Sein Debüt rückt näher, bereits am Freitag trifft der VfL auf den 1. FC Heidenheim.

Mit seiner Eloquenz, seiner Zurückhaltung und Seriosität hinterließ Robin Dutt am Montag bei seinem Vorstellungsmarathon zweifelsohne einen überzeugenden Eindruck. 24 Stunden später ist beim VfL Bochum schon wieder ein großes Stück Alltag eingekehrt. Die Kamerateams sind abgerückt und auch die Anzahl der Kiebitze hat sich bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag schon fast wieder auf das übliche Maß reduziert.

Zuversicht in schwieriger Lage

Blickt man auf die vorherigen Stationen des heute 53-Jährigen (u.a. Bremen und Stuttgart) dann dürfte Bochums neuer Linienchef auch schon andere Erfahrungen gesammelt haben. Dass Robin Dutt also nicht im ganz großen Rampenlicht steht, dass er in einer Phase nach Bochum kommt, in der nach überaus turbulenten Monaten wieder ein Hauch von Zuversicht zu spüren ist, und dass der Fußballlehrer bereits angeboten hat, im Bedarfsfall Brücken über die nach wie vor vorhandenen Gräben zu bauen, dürfte sicher kein Nachteil sein.

Gleichwohl bleibt ein Sachverhalt, nämlich die Tabellensituation, vorerst unverändert. Den VfL Bochum trennen nur wenige Punkte von der Abstiegszone. Der Druck hat mit dem Heimsieg über Darmstadt 98 zwar nicht weiter zugenommen, ist aber unverändert deutlich zu spüren. Bei seinem Debüt am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim (Anstoß 18.30 Uhr) geht es für Dutt folglich nicht nur um einen gelungenen Einstand, sondern auch um dringend benötigte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Gemeinsame Spieltagsvorbereitung

Zweifel daran, ob der neue Chefcoach die Liga und den kommenden Gegner überhaupt hinreichend beurteilen kann, dürfte es spätestens seit Montag keine mehr geben. Eher zufällig, vermutlich, weil er in der Nähe beheimatet ist, beobachtete Dutt die Heidenheimer zuletzt bei ihrem Heimspiel gegen St. Pauli. Von einem baldigen Engagement beim VfL Bochum wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Ohnehin ist Robin Dutt in der Spieltagsvorbereitung ja nicht auf sich allein gestellt. Dass er in den nächsten Tagen und Wochen noch häufiger auf die Erfahrungen und Kenntnisse von Co-Trainer Heiko Butscher setzen wird, war auch am Dienstag zu erkennen. Dutt wiederum beobachtete viel, hielt kleinere Ansprachen und griff ein, wenn er es für nötig hielt. Ganz offensichtlich hat Sportvorstand Sebastian Schindzielorz am Ende seiner ersten Trainersuche nicht nur einen neuen Cheftrainer, sondern gleich ein passendes Tandem gefunden.

Die Qual der Wahl

Butschers Einfluss auf die Aufstellung am Freitag in Heidenheim dürfte also nicht zu unterschätzen sein. Weil sein neuer Chef ohnehin „keine Revolution“ oder „verrückte Dinge“ plant, sind wohl nur wenige Veränderungen zu erwarten. Im Hinblick auf das Personal hat das Duo jedenfalls die Qual der Wahl. Bis auf Winterneuzugang Simon Lorenz und Maxim Leitsch, die nur eine Laufeinheit absolvieren konnten, waren alle Mann an Bord, sogar Jannik Bandowski und Timo Perthel. Letzterer fehlte ganze zwölf Monate, musste sich drei Knieoperationen unterziehen und wochenlang in der Reha schuften. Seit Montag kann der Linksverteidiger wieder uneingeschränkt mittrainieren.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348
7Duisburg3452:56-448
8Union3454:46847

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